Marktüberblick

Marktüberblick: Merck KGaA erfreut nachbörslich

Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag kräftig unter Druck. Belastend war zunächst die Verletzung des Luftraums von Taiwan durch die chinesische Luftwaffe. Am Nachmittag kam dann deutlicheres Verkaufsinteresse in den Markt, nachdem US-Finanzministerin Janet Yellen in einem Interview angemerkt hatte, dass Zinserhöhungen erforderlich sein könnten, damit die US-Wirtschaft nicht überhitze. Der DAX sackte um 2,49 Prozent auf 14.856 Punkte ab. MDAX und TecDAX büßten 2,64 respektive 3,37 Prozent ein. Der Abverkauf war breit angelegt. In den drei genannten Indizes gab es 95 Verlierer und lediglich zwei Gewinner. Das Abwärtsvolumen betrug 82 Prozent. Schwächster Wert im DAX war Infineon mit einem Abschlag von 5,90 Prozent trotz solider Zahlen und einer Anhebung der Prognose. Im MDAX konnten auch Teamviewer und HelloFresh mit ordentlichen Quartalszahlen nicht punkten und brachen um 12,34 beziehungsweise 6,68 Prozent ein.

An der Wall Street konnte sich der Dow Jones Industrial von seinen zwischenzeitlichen Verlusten erholen und schloss 0,05 Prozent fester bei 34.133 Punkten. Der marktbreite S&P 500 endete hingegen 0,66 Prozent schwächer bei 4.165 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,84 Prozent nach unten auf 13.545 Zähler. 55 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Abgaben. Das Abwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. 287 neuen 52-Wochen-Hochs standen 28 Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren mit Blick auf die Sektoren-Performance Rohstoffwerte (+1,09%) und Finanzwerte (+0,80%). Mit Abstand am schwächsten präsentierte sich belastet von der Zinserhöhungsdebatte der Technologiesektor (-1,79%).

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei dünnem Handel ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index notierte knapp behauptet. Feiertagsbedingt blieben die Börsen in China, Japan und Südkorea geschlossen. Der S&P Future handelte zuletzt 0,14 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.961) ein Handelsstart deutlich im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Fokus von der Makroseite auf die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Deutsche PostSiemens EnergyHeidelbergcement und General Motors. Gestern nach Börsenschluss gab Merck KGaA die Eckdaten für das erste Quartal bekannt. Zudem zeigte sich der Konzern für das laufende Jahr optimistischer. Die Aktie gewann nachbörslich rund 3 Prozent hinzu. Daimler könnte heute von einer gestern Abend verbreiteten Agenturmeldung belastet werden. Demnach will Nissan Anteile an dem Automobilkonzern veräußern.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB0CG5LongMerck KGaAFaktor: 4
SD23R9ShortMerck KGaAFaktor: -4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Positive Perspektiven für den deutschen Aktienmarkt

Trotz aller Risiken wie der Inflationsdebatte, Covid-19 oder hoher Bewertung, deretwegen es an den Aktienmärkten holprig werden könnte, ist der grundsätzliche Aufwärtstrend intakt. Lesen Sie hier, wie die weiteren Aussichten für den deutschen Aktienmarkt sind.