Marktüberblick

Marktüberblick: Mehrjahreshoch beim Goldpreis

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt nach einem freundlichen Start am Ende die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,12 Prozent tiefer bei 11.680 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,41 und 0,92 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 20 Gewinner und 79 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 83 Prozent. Im DAX wechselten 76,1 Millionen Aktien (Vortag: 110,5) im Wert von 2,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,11) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Medien (+1,29%), Versicherungen (+0,78%) und Konsum (+0,76%). Kräftig abwärts ging es mit den Sektor-Indizes Banken (-4,43%), Bau (-0,98%) und Pharma & Healthcare (-0,97%). Die Linde-Aktie konnte nachrichtenlos ein Plus von 1,73 Prozent verbuchen und belegte damit die DAX-Spitze. Henkel und Munich Re verbesserten sich dahinter um 1,72 und 0,88 Prozent. Die Aktie der Deutschen Bank sackte am Indexende um 5,49 Prozent ab. ThyssenKrupp und Continental fielen um 2,97 beziehungsweise 2,76 Prozent. Osram haussiert als bester Wert im MDAX um 10,42 Prozent. Hier beflügelte ein Übernahmeangebot seitens der österreichischen AMS.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 1,48 Prozent tiefer bei 25.898 Punkten. Der Nasdaq 100 büßte 1,10 Prozent auf 7.562 Zähler ein. 67 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 82 Prozent. Es gab 146 neue 52-Wochen-Hochs und 210 neue Tiefs. Alle Sektorindizes mussten Verluste hinnehmen. Am deutlichsten abwärts tendierten Finanzwerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,39 Prozent fester bei 97,41 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,14 Prozent auf 1,1214 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren das Pfund Sterling sowie die sicheren Häfen Franken und Yen gesucht. Am schwächsten tendierten die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,65 Prozent auf 397,15 Punkte nach. Brent-Öl notierte 0,07 Prozent fester bei 58,57 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 0,66 Prozent auf 2,11 USD. Comex-Kupfer verbuchte ein Minus von 0,15 Prozent auf 2,59 USD. Gold blieb als sicherer Hafen gesucht und stieg um 0,58 Prozent auf ein 6-Jahres-Hoch bei 1.517 USD (1.348 EUR). Silber konnte um 0,83 Prozent auf 17,07 USD zulegen.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,61 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf minus 0,59 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,31 Prozent auf 177,58 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um weitere neun Basispunkte auf ein 3-Jahres-Tief bei 1,65 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel zuletzt um 1,15 Prozent auf 150,46 Punkte. Besonders deutliche Abgaben waren beim Hang Seng Index (politische Unruhen) sowie beim Nikkei 225 (starker Yen) zu beobachten.

Heute stehen der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sowie die Verbraucherpreisdaten für Deutschland und die USA im Zentrum des Interesses. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Henkel, Sixt SE, Aareal Bank und Tui.

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