Marktüberblick

Marktüberblick: Kursrutsch bei Twitter

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt klar die negativen Vorzeichen. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen nach der starken ersten Handelswoche des Jahres. Der DAX büßte 0,80 Prozent auf 13.937 Punkte ein. MDAX und TecDAX verloren 0,81 und 0,58 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 22 Gewinner und 76 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. Im DAX wechselten 67,2 Millionen Aktien (Vortag: 79,8) im Wert von 3,38 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,00) den Besitzer. Gegen den Negativtrend stemmen konnte sich lediglich der Bankensektor. Am schwächsten präsentierten sich Bauwerte und Einzelhandelstitel. Die Aktie von Merck belegte ohne Nachrichten die DAX-Spitze mit einem Plus von 1,51 Prozent. Deutsche Bank verbesserte sich als einziger weiterer Wert im Leitindex um 0,04 Prozent. Fresenius SE verlor als Schlusslicht 2,94 Prozent. Delivery Hero und Continental gaben um 2,36 und 2,35 Prozent nach.

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial 0,28 Prozent auf 31.009 Punkte. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,54 Prozent abwärts auf 12.902 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 55 Prozent. 183 neuen 52-Wochen-Hochs standen fünf Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren Energiewerte sowie der HealthCare-Sektor. Die deutlichsten Verluste auf Sektorenebene waren bei zyklischen Konsumwerten und Kommunikationsdienstleistern zu beobachten. Die Twitter-Aktie sackte als schwächste Aktie im S&P 500 um 6,41 Prozent ab, nachdem der Social-Media-Konzern den Account des noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump gesperrt hat. Für die Facebook-Aktie ging es um 4,01 Prozent abwärts. Auch dieses Unternehmen hatte das Trump-Profil gesperrt.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar den dritten Tag in Folge zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,47 Prozent fester bei 90,48 Punkten. Stark gesucht war auch der als sicherer Hafen geltende Yen. EUR/USD gab um 0,40 Prozent auf 1,2158 USD nach. Deutlich abwärts tendierten die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,36 Prozent auf 426,01 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,96 Prozent auf 55,45 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,10 Prozent nach oben auf 2,80 USD. Comex-Kupfer sackte um 3,10 Prozent auf 3,56 USD ab. Gold gewann 0,63 Prozent hinzu auf 1.847 USD. Silber notierte 1,78 Prozent höher bei 25,08 USD.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,56 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg bis zum Abend um zwei Basispunkte auf ein 9-Wochen-Hoch bei minus 0,50 Prozent an. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,23 Prozent auf 176,91 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes setzte ihre Rally fort und endete zwei Basispunkte fester auf einem 10-Monats-Hoch bei 1,15 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,13 Prozent tiefer bei 206,98 Punkten.

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