Marktüberblick

Marktüberblick: Infineon gesucht

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zur Wochenmitte die Käufer das Geschehen. Als Kursstützen wirkten ein wieder steigender Ölpreis sowie die Verabschiedung eines weiteren Konjunkturpakets zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise in den USA. Der DAX schloss 1,61 Prozent fester bei 10.415 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 1,48 und 2,38 Prozent hinzu. In den drei genannten Indizes gab es 81 Gewinner und 15 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 87 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 92,4 Millionen Aktien (Vortag: 121,2) im Wert von 3,58 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,53). Stärkste Sektoren waren Technologie, Bau und Telekommunikation. Lediglich die Sektoren Konsum und Versicherungen verzeichneten moderate Abgaben. Infineon haussierte an der DAX-Spitze um 5,66 Prozent. Der Anteilsschein profitierte von positiv aufgenommenen Zahlen des Wettbewerbers STMicroelectronics. RWE und Wirecard folgten mit Kursgewinnen von 3,61 und 3,23 Prozent. Ohne Nachrichten hielt adidas die rote Laterne im Leitindex mit minus 2,08 Prozent. Lufthansa und Munich Re verloren 1,75 und 0,88 Prozent.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial um 1,98 Prozent auf 23.476 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 zog um 3,11 Prozent auf 8.665 Zähler an. 69 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. Es gab 16 neue 52-Wochen-Hochs und 22 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes endeten mit Aufschlägen. Am deutlichsten fielen diese bei den Sektoren Technologie und Energie aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,21 Prozent fester bei 100,41 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD fiel um 0,35 Prozent auf 1,0819 USD. Stark gesucht waren die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 3,75 Prozent auf 236,80 Punkte und erholte sich damit etwas vom Kursrutsch des Vortages. Brent-Öl verteuerte sich um 7,50 Prozent auf 20,78 USD. Für die US-Sorte WTI ging es trotz eines stärker als erwarteten Anstiegs der Lagerbestände um 21,09 Prozent nach oben auf 14,01 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 5,55 Prozent auf 1,92 USD. Comex-Kupfer legte um 2,49 Prozent auf 2,29 USD zu. Gold handelte mit einem Aufschlag von 2,83 Prozent bei 1.736 USD. Silber gewann 2,48 Prozent auf 15,25 USD hinzu.

Am Rentenmarkt notierte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite einen Basispunkt tiefer bei minus 0,46 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte bis zum Abend um sechs Basispunkte auf minus 0,42 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,49 Prozent auf 171,89 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um fünf Basispunkte auf 0,63 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,24 Prozent auf 141,84 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die Markit-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von der Software AG, Adva Optical, Unilever und Intel (nach US-Börsenschluss). Daimler hatte bereits in der vergangenen Nacht vorläufige Zahlen zum ersten Geschäftsquartal veröffentlicht. ProSieben und Corestate Capital kassierten gestern nach Börsenschluss aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie ihre Jahresprognosen ein.

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