Marktüberblick

Marktüberblick: Immobilienwerte haussieren

Am deutschen Aktienmarkt hatten am Donnerstag klar die Bullen das Sagen. Für gute Laune unter den Anlegern sorgten ein stärker als erwartet angestiegener ifo-Geschäftsklimaindex sowie die Hoffnung, dass die US-Notenbank bei ihren Leitzinsanhebungen künftig langsamer vorgehen wird. Die Umsätze blieben angesichts eines US-Feiertages dünn. Der DAX schloss 0,78 Prozent fester bei 14.540 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 1,64 respektive 0,88 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 85 Gewinner und 13 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug satte 97 Prozent. Der Volatilitätsindex VDAX-NEW endete nach zwischenzeitlicher Markierung eines 10-Monats-Tiefs 0,09 Punkte höher bei 20,50 Zählern. Alle Sektorenindizes verzeichneten Aufschläge. Am deutlichsten aufwärts tendierten Einzelhandelswerte (+3,11%). Stark gesucht waren daneben vor allem Immobilienwerte. Sie profitierten von fallenden Marktzinsen. Daneben stützte eine Hochstufung des MDAX-Wertes LEG Immobilien (+6,76%) auf „Overweight“ durch Morgan Stanley den Sektor. Vonovia haussierte an der DAX-Spitze um 5,74 Prozent. Munich Re verlor als Schlusslicht im Leitindex nachrichtenlos 0,67 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Vor allem Technologiewerte standen unter Druck. Belastend wirkten rekordhohe Corona-Infektionszahlen in China. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,19 Prozent tiefer bei 154,54 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Aufschlag von 0,24 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.556) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum deutschen BIP im dritten Quartal und auf den GfK-Konsumklimaindikator für Dezember. Unternehmensseitig könnten sich Impulse für die Aktie von Thyssenkrupp aus dem Capital Market Update ergeben. An den US-Börsen findet heute lediglich ein verkürzter Handel statt. Die NYSE schließt ihre Pforten um 19.00 Uhr. Historisch betrachtet ist der Tag nach Thanksgiving bezogen auf das Handelsvolumen üblicherweise der zweitschwächste Handelstag im Jahr.

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DAX-Tief erst im März 2023?

In der Vergangenheit markierte der DAX im März 2003, März 2009 und März 2020 jeweils Tiefpunkte infolge von Rezessionen. Zurzeit gibt es gemischte Signale: Ifo-Index, DAX-Kurs-Gewinn-Verhältnis und pessimistische Profi-Investoren sprechen für den Aktienkauf. Dagegen raten die immer restriktivere US-Geldpolitik und ambitionierte Gewinnmargen-Erwartungen, weiterhin abzuwarten. Der Bärenmarkt dürfte noch anhalten. Wiederholt sich also die Geschichte und Anleger sehen das DAX-Rezessionstief erneut im März?

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