Marktüberblick

Marktüberblick: Henkel nach Zahlen schwach

Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenstart bei dünner Nachrichtenlage ein gemischtes Bild. Der DAX verlor zum Handelsschluss nach einem lustlosen Geschäft 0,04 Prozent und notierte bei 16.047 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten hingegen ordentliche Zugewinne von 0,83 respektive 0,80 Prozent. In den drei Indizes gab es 49 Gewinner und 45 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance waren Industriewerte (+0,98%), Pharma & HealthCare (+0,90%) und Chemie (+0,64%) am stärksten gesucht. Am schwächsten tendierten Konsumwerte (-2,22%), Automobilwerte (-1,18%) und Telekommunikationstitel (-1,12%). Siemens Energy sprang als stärkster DAX-Wert ohne Nachrichten um 5,00 Prozent nach oben. Henkel brach als Schlusslicht im Leitindex um 6,51 Prozent auf ein neues Jahrestief ein. Der Konsumgüterkonzern hatte für das laufende Jahr eine Gewinnwarnung ausgesprochen und nannte als Begründung gestiegene Rohstoff- und Transportkosten.

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 0,28 Prozent auf ein neues Allzeithoch bei 36.432 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte derweil 0,14 Prozent auf 16.336 Zähler ein. An der NYSE gab es 1.840 Gewinner und 1.496 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 266 neue 52-Wochen-Hochs und 15 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Rohstoffwerte (+1,25%) und Energiewerte (+0,91%). Kräftig abwärts ging es hingegen mit Versorgern (-1,49%) und zyklischen Konsumwerten (-1,42%). Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um sechs Basispunkte auf 1,51 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh bei überwiegend sehr geringen Ausschlägen uneinheitlich. Der japanische Nikkei 225 zeigte deutlichere Abschläge. Der S&P Future notierte zuletzt 0,14 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.021) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen für Deutschland sowie auf die Erzeugerpreise in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Munich ReBayerPorsche Automobil HoldingFraportUnited Internet und Biontech. Daneben steht Nordex im Fokus. Der Windanlagenhersteller hatte gestern Abend seine Margenprognose für 2021 deutlich gesenkt und zugleich die Umsatzprognose nach oben geschraubt. Im nachbörslichen Handel stand das Papier kräftig unter Druck.

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