Marktüberblick

Marktüberblick: HeidelbergCement gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag kräftige Zugewinne verbuchen. Angetrieben wurden diese von der Ankündigung weiterer Konjunkturstimuli in den USA. Daneben stützte ein besser als erwartet hereingekommener ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Der DAX schloss 3,39 Prozent höher bei 12.316 Punkten. MDAX und TecDAX kletterten um 2,44 und 2,58 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich außergewöhnlich positiv. In den drei genannten Indizes gab es 97 Gewinner und lediglich einen Verlierer (Zalando). Das Aufwärtsvolumen betrug satte 99 Prozent. Im DAX wechselten 122,8 Millionen Aktien (Vortag: 99,9) im Wert von 5,55 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,63) den Besitzer. Alle Sektorenindizes endeten im grünen Bereich. Am deutlichsten aufwärts ging es mit den Sektoren Bau, Pharma & Healthcare und Konsum. Heidelbergcement haussierte an der DAX-Spitze um 6,91 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf das von der US-Regierung in Aussicht gestellte Infrastrukturprogramm im Umfang von rund 1 Billion USD. Bayer und Fresenius verbesserten sich dahinter um 5,54 und 4,30 Prozent. Die im MDAX notierte Aktie von Zalando verlor 4,17 Prozent, nachdem Großaktionär Kinnevik seine Beteiligung an dem Konzern reduziert hatte.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial nach starken Mai-Daten zum US-Einzelhandel zur Schlussglocke 2,04 Prozent fester bei 26.290 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,76 Prozent nach oben auf 9.949 Zähler. 81 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 86 Prozent. 44 neue 52-Wochen-Hochs standen einem Tief gegenüber. Alle Sektoren konnten zulegen. Am stärksten tendierten Energie und HealthCare.

Am Devisenmarkt profitierte der US-Dollar von den besser als erwarteten Konjunkturdaten. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,46 Prozent fester bei 96,98 Punkten. Der Euro wertete trotz des positiv überraschenden ZEW-Index gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD fiel um 0,49 Prozent auf 1,1267 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex konnte um 1,44 Prozent auf 321,75 Punkte zulegen. Brent-Öl verteuerte sich gestützt von der Anhebung der globalen Öl-Nachfrageprognose für 2020 seitens der IEA um 2,77 Prozent auf 40,82 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 3,06 Prozent auf 1,62 USD ab. Comex-Kupfer handelte 0,12 Prozent fester bei 2,57 USD. Gold stieg um 0,46 Prozent auf 1.735 USD (1.531 EUR). Silber, Platin und Palladium verzeichneten Kursgewinne zwischen 0,70 und 2,54 Prozent.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,41 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg um einen Basispunkt auf minus 0,43 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,01 Prozent tiefer bei 175,37 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verbesserte sich um vier Basispunkte auf 0,75 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach anfänglicher Schwäche uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt unverändert bei 158,41 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf SAP mit einer Pressekonferenz von CEO Klein auf der virtuellen Messe Sapphire Now.

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