Marktüberblick

Marktüberblick: Goldman Sachs nach Hochstufung gesucht

Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete am Donnerstag trotz eines erneuten Anstiegs beim ifo-Geschäftsklimaindikator im September Abgaben. Für eine gedämpfte Stimmung unter den Anlegern sorgten die steigenden Corona-Infektionszahlen sowie die Anfang November anstehende US-Präsidentschaftswahl. Der DAX endete 0,28 Prozent schwächer bei 12.607 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,31 und 0,97 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 24 Gewinner und 72 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 61,3 Millionen Aktien (Vortag: 60,2) im Wert von 2,85 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,64). Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten sich Automobilwerte und Versicherungen dem Negativtrend entziehen. Am schwächsten präsentierten sich die Sektoren Bau und Konsum. Continental legte als stärkster DAX-Titel nachrichtenlos 1,69 Prozent zu. Delivery Hero und Siemens kletterten dahinter um 1,16 und 1,03 Prozent. Die rote Laterne im Leitindex hielt MTU mit einem Minus von 2,37 Prozent. Sehr schwach tendierten auch adidas und Beiersdorf mit Abgaben von 2,04 respektive 1,89 Prozent. Im MDAX büßte Dürr nach der Ankündigung einer Wandelanleihe 5,52 Prozent ein. Im SDAX zog Klöckner nach der Anhebung des Ausblicks für das Gesamtjahr um 3,30 Prozent an.

An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke 0,19 Prozent höher bei 26.815 Punkten. Für den Nasdaq 100 ging es um 0,58 Prozent nach oben auf 10.896 Zähler. Gewinner und Verlierer hielten sich an der NYSE die Waage. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 57 Prozent. Es gab neun neue 52-Wochen-Hochs und 72 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Versorger und nicht-zyklischer Konsum (Consumer Staples). Lediglich HealthCare verzeichnete auf der Sektorenebene signifikante Abgaben. Die Aktie von Goldman Sachs profitierte von einer Hochstufung durch UBS und sprang an der Dow-Spitze bei hohen Umsätzen um 4,83 Prozent auf 195,11 USD nach oben. Charttechnisch sieht sich das Papier nun wichtigem Widerstand bei 200-204 USD gegenüber.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,06 Prozent schwächer bei 94,32 Punkten. EUR/USD stieg um 0,11 Prozent auf 1,1673 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren der Kanada-Dollar und das Pfund Sterling am stärksten gesucht. Schwach tendierte derweil der Austral-Dollar und der Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 0,21 Prozent auf 348,46 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,17 Prozent auf 41,84 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang nach den Lagerbestandsdaten um 3,15 Prozent nach oben auf 2,88 USD. Comex-Kupfer fiel um 0,94 Prozent auf 2,97 USD. Gold kletterte nach der zwischenzeitlichen Markierung eines 2-Monats-Tiefs um 0,16 Prozent auf 1.871 USD (1.602 EUR). Silber konnte um 0,48 Prozent auf 23,22 USD zulegen.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,53 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem volatilen Geschäft unverändert bei minus 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,03 Prozent schwächer bei 174,33 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes handelte einen Basispunkt tiefer bei 0,67 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,42 Prozent fester bei 168,43 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA im Fokus. Unternehmensseitig feiert Hensoldt sein Börsendebüt in Frankfurt.

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