Marktüberblick

Marktüberblick: Gold setzt Abwärtstrend fort

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Donnerstag den dritten Tag in Folge abwärts. Der DAX verlor 0,16 Prozent auf 13.887 Punkte. MDAX und TecDAX fielen um 1,25 und 0,92 Prozent. In den drei Indizes gab es 16 Gewinner und 82 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. Gegen den Trend gesucht waren vor allem Automobilwerte. Volkswagen haussierte als stärkster DAX-Wert um 4,64 Prozent. Beflügelnd wirkte hier ein Bericht des „Manager Magazin“, wo das Thema Börsengang des Autobauers Porsche wieder thematisiert wurde. Daimler stieg dahinter nach der Präsentation der endgültigen Jahreszahlen und eines optimistischen Ausblicks um 2,22 Prozent. MTU büßte als Schlusslicht im Leitindex nach der Vorlage der Geschäftszahlen 4,74 Prozent ein.

An der Wall Street wurde die Stimmung von der anhaltenden Rally bei den Anleiherenditen und von gestiegenen Inflationssorgen belastet. Zudem enttäuschte der weltgrößte Einzelhändler Walmart mit seinen Quartalszahlen. Der Dow Jones Industrial endete mit einem Minus von 0,37 Prozent bei 31.493 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,45 Prozent auf 13.638 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 101 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Versorger und zyklische Konsumwerte leicht zulegen. Gold setzte seinen im August gestarteten Abwärtstrend fort und rutschte auf ein 7-Monats-Tief.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer, konnten sich jedoch von den Tagestiefs absetzen. Der MSCI Asia Pacific Index handelte zuletzt 0,28 Prozent tiefer bei 217,67 Punkten. Der S&P Future verlor 0,16 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation ein freundlicher Handelsstart (13.928) erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone und den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von der Allianz, Swiss Re und Danone.

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