Marktüberblick

Marktüberblick: Gold haussiert

Der deutsche Aktienmarkt startete schwach in die neue Börsenwoche. Dank der Ankündigung eines weiteren massiven Hilfspakets der US-Notenbank Fed zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise konnte er jedoch seine Verluste teilweise eindämmen. Der DAX schloss 2,10 Prozent tiefer bei 8.741 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 3,50 und 1,36 Prozent. In den drei Indizes gab es 21 Gewinner und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 197,2 Millionen Aktien (Vortag: 286,5) im Wert von 6,20 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 9,27). Stärkste Sektoren waren Rohstoffe und Software. Am schwächsten tendierten die Sektoren Telekommunikation und Industrie. Fresenius SE legte an der DAX-Spitze 2,69 Prozent zu. Deutsche Börse und Deutsche Post stiegen dahinter um 2,32 und 2,14 Prozent. MTU brach am Indexende um 15,20 Prozent ein. Der Triebwerkshersteller hatte angekündigt, mehrere Produktionsstandorte für drei Wochen zu schließen. Adidas und Bayer verloren 5,68 und 5,18 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Index zur Schlussglocke 3,03 Prozent tiefer bei 18.592 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte hingegen um 0,18 Prozent auf 7.007 Zähler zulegen. 77 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Abwärtsvolumen betrug 72 Prozent. Zwei neuen 52-Wochen-Hochs standen 805 neue Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Kommunikationsdienstleister und zyklische Konsumwerte. Die größten Verluste auf der Sektorenebene waren bei Energietiteln und Finanzwerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,53 Prozent fester bei 102,48 Punkten. Der Euro konnte gegenüber allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD kletterte um 0,36 Prozent auf 1,0731 USD. Auffällige Schwäche unter den anderen Majors zeigten der Kanada-Dollar sowie das Pfund Sterling.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,78 Prozent auf 263,62 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,82 Prozent auf 27,47 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 1,25 Prozent auf 1,65 USD nach. Comex-Kupfer verbilligte sich um 3,91 Prozent auf 2,09 USD. Deutlich aufwärts ging es mit den Edelmetallen. Gold haussierte beflügelt vom neuen Stimulusplan der US-Notenbank Fed um 5,25 Prozent auf 1.563 USD (1.448 EUR). Silber, Platin und Palladium zeigten Aufschläge zwischen 4,21 und 7,47 Prozent.

Am Rentenmarkt sackte die Umlaufrendite um elf Basispunkte auf minus 0,43 Prozent ab. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um fünf Basispunkte auf minus 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,38 Prozent fester bei 171,27 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stürzte um 16 Basispunkte auf 0,76 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte zeigten heute früh auf breiter Front kräftige Zugewinne. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 4,37 Prozent auf 126,85 Punkte. Besonders deutlich aufwärts ging es mit den Aktien in Japan und Südkorea.

Heute stehen von der Makroseite die Markit-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Nordex und Rational.

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