Marktüberblick

Marktüberblick: Gold auf 6-Jahres-Hoch

Der deutsche Aktienmarkt setzte am Dienstag seinen Kursverfall nach einem kurzen Stabilisierungsversuch fort. Der DAX schloss 0,77 Prozent tiefer bei 11.568 Punkten. MDAX und TecDAX notierten mit Abschlägen von 0,37 und 0,04 Prozent. In den drei Indizes gab es 30 Gewinner und 68 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 88,9 Millionen Aktien (Vortag: 117,3) im Wert von 3,67 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,05). Mit Blick auf die Sektorenindizes zeigten sich Transportwerte (+1,43%), Konsumtitel (+0,70%) und Versorger (+0,38%) gegen den Trend fest. Auf der Verliererseite ragten Chemietitel (-2,02%), Banken (-1,53%) und Softwaretitel (-1,14%) heraus. Wirecard belegte mit einem Plus von 3,50 Prozent die DAX-Spitze. Beiersdorf und Deutsche Post legten dahinter nach der Präsentation ihrer Quartalszahlen um 3,19 beziehungsweise 2,25 Prozent zu. Linde verlor als Schlusslicht im Index 3,23 Prozent. Deutsche Bank und Fresenius SE gaben um 2,35 und 2,08 Prozent nach. Im MDAX sprang Gea nach Zahlen um 6,07 Prozent nach oben. Metro sackten mit der gesunkenen Wahrscheinlichkeit für eine Übernahme um 8,07 Prozent ab.

An der Wall Street gingen die Indizes in den Erholungsmodus über. Der Dow Jones Industrial konnte um 1,21 Prozent auf 26.030 Punkte zulegen. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,42 Prozent nach oben auf 7.521 Zähler. 67 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 61 Prozent. 73 neuen 52-Wochen-Hochs standen 179 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf den Energiesektor konnten Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten fielen sie bei Technologiewerten und Finanztiteln aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,38 Prozent höher bei 97,59 Punkten. EUR/USD handelte nahezu unverändert bei 1,1204 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierte sich das Pfund Sterling fest, während der Yen unter Druck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 1,09 Prozent auf 397,52 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich belastet vom Handelskonflikt um 1,89 Prozent auf 58,68 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 1,59 Prozent auf 2,10 USD. Comex-Kupfer notierte 0,86 Prozent höher bei 2,57 USD. Gold handelte gestützt von der anhaltenden Risikoaversion der Anleger 0,63 Prozent fester bei 1.486 USD (1.316 EUR) und verzeichnete damit ein 6-Jahres-Hoch.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,55 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verlor ebenfalls einen Basispunkt und endete auf einem neuen Rekordtief bei minus 0,54 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,17 Prozent höher bei 176,67 Punkten und damit auf einem neuen Kontrakthoch. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sank um zwei Basispunkte auf ein 3-Jahres-Tief bei 1,73 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index pendelte um den Vortagesstand.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Juni im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von E.ON, Wirecard, Munich Re, Continental und der Commerzbank. Die gestern nach US-Börsenschluss veröffentlichten Quartalszahlen von Walt Disney quittierten die Anleger im nachbörslichen Handel mit einem Minus von 3,9 Prozent.

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