Marktüberblick

Marktüberblick: Fuchs Petrolub gesucht

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenschluss nach einem ruhigen Geschäft die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,04 Prozent tiefer bei 13.203 Punkten. Auf Wochensicht rückte er um 2,81 Prozent vor. MDAX und TecDAX verloren am Berichtstag 0,49 und 0,17 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 32 Gewinner und 63 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Im DAX wechselten 57,0 Millionen Aktien (Vortag: 56,8) im Wert von 2,70 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,21) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Pharma & Healthcare und Chemie gesucht. Am schwächsten präsentierten sich Bauwerte und Bankaktien. Die Aktie der Deutschen Börse setzte sich mit einem Plus von 1,75 Prozent an die DAX-Spitze. Das Unternehmen hatte ein Angebot für die Borsa Italiana Group abgegeben. Schlusslicht im Leitindex war Deutsche Bank mit einem nachrichtenlosen Abschlag von 2,28 Prozent. Fuchs Petrolub haussierte im MDAX bei hohen Umsätzen um 5,58 Prozent auf ein 7-Monats-Hoch. Das Papier profitierte von einer Kaufempfehlung seitens der Commerzbank. Knorr-Bremse büßte belastet von einer Kapitalerhöhung 6,97 Prozent ein.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial 0,47 Prozent fester bei 27.666 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor hingegen 0,59 Prozent auf 11.087 Zähler. 50 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus und 47 Prozent im Minus. Das Aufwärtsvolumen betrug 53 Prozent. Es gab 32 neue 52-Wochen-Hochs und 24 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Industrie und Rohstoffe. Die größten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Technologiewerten und Immobilienaktien zu beobachten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index zum Ende des US-Handels 0,07 Prozent schwächer bei 93,27 Punkten. EUR/USD legte um 0,27 Prozent auf 1,1846 USD zu. Der Austral-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf, während sich das Pfund Sterling auf breiter Front schwächer zeigte. Die Inselwährung litt unter der anhaltenden Sorge vor einem ungeregelten Brexit. Zum Euro fiel sie auf ein 6-Monats-Tief.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte um 0,38 Prozent auf 341,05 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,57 Prozent auf 39,83 USD. Der Preis für US-Erdgas sank um 2,32 Prozent auf 2,27 USD. Comex-Kupfer stieg um 1,37 Prozent auf 3,04 USD. Gold gab um 0,83 Prozent auf 1.948 USD (1.639 EUR) nach. Silber verlor 1,59 Prozent auf 26,86 USD.

Am Rentenmarkt verharrte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite bei minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend vier Basispunkte tiefer bei minus 0,48 Prozent. Der Euro-Bund-Future kletterte um 0,18 Prozent auf 173,99 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt auf 0,67 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,86 Prozent auf 172,53 Punkte. Die Softbank-Aktie haussierte in Tokio um rund 10,3 Prozent, nachdem der US-Chiphersteller Nvidia am Sonntag bekannt gegeben hatte, den britischen Chip-Designer Arm Holdings von Softbank im Rahmen eines 40 Milliarden USD schweren Deals zu kaufen.

Heute richtet sich der Blick auf die Juli-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg um 3,8 Prozent gegenüber dem Vormonat nach einem Plus von 9,1 Prozent im Juni. Unternehmensseitig hält Hannover Rück eine Telefon-Pressekonferenz zur Marktentwicklung in der Schaden-Rückversicherung ab.

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