Marktüberblick

Marktüberblick: FMC unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt ging zum Start der Handelswoche nach den jüngsten Kursgewinnen in den Konsolidierungsmodus über. Der DAX schloss 0,07 Prozent tiefer bei 11.593 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Aufschläge von 0,28 und 0,43 Prozent. In den genannten drei Indizes gab es 60 Kursgewinner und 37 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich in etwa die Waage. Im DAX wechselten 60,2 Millionen Aktien (Vortag: 75,0) im Wert von 2,63 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,19) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Technologie (+0,71%), Pharma & Healthcare (+0,64%) und Rohstoffe (+0,58%). Am deutlichsten verloren Banken (-0,73%), Versorger (-0,67%) und Chemie (-0,59%). Bayer legte an der DAX-Spitze um 1,28 Prozent zu. Hier stützte, dass die US-Aufsichtsbehörde FDA dem Medikament Sorafenib einen Sonderstatus zugebilligt hat. FMC büßte am anderen Ende 2,23 Prozent ein. Einem Medienbericht zufolge könnte die US-Regierung neue Vergütungssätze für Dialysepatienten beschließen, die sich negativ auf die Einnahmen des Konzerns auswirken würden.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow nach Gewinnmitnahmen 0,79 Prozent tiefer bei 25.820 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte nahezu unverändert bei 7.151 Zählern. 54 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 57 Prozent. 120 neuen 52-Wochen-Hochs standen 14 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie und Technologie. Die größten Verluste waren bei Rohstoffwerten und Immobilienaktien zu beobachten.

Am Devisenmarkt kletterte der Dollar-Index zum Ende des New Yorker Handels um 0,19 Prozent auf 96,61 Punkte. Aussagen von US-Präsident Donald Trump vom Wochenende, wonach der Greenback zu stark sei, ließen die Marktteilnehmer kalt. Der Euro präsentierte sich gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen schwächer. EUR/USD fiel um 0,21 Prozent auf 1,1341 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,41 Prozent auf 423,05 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,75 Prozent auf 65,56 USD. Comex-Kupfer notierte 0,70 Prozent schwächer bei 2,91 USD. Gold sackte um 0,89 Prozent auf ein 2-Monats-Tief bei 1.288 USD (1.135 EUR) ab. Silber, Platin und Palladium büßten zwischen 1,02 und 2,94 Prozent ein.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf 0,07 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um drei Basispunkte auf 0,16 Prozent. Der Euro-Bund-Future erholte sich ausgehend vom erreichten Support der 50-Tage-Linie um 0,31 Prozent auf 165,66 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte vier Basispunkte tiefer bei 2,72 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,32 Prozent auf 159,30 Punkte. Leicht belastet wurde die Stimmung der Anleger dadurch, dass China zum heutigen Start des jährlichen nationalen Volkskongresses das Wachstumsziel für 2019 auf eine Spanne zwischen 6,0 und 6,5 Prozent gesenkt hat.

Heute stehen von der Makroseite die Servicesektor-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA im Blickpunkt. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Evonik Industries und Siltronic.

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