Marktüberblick

Marktüberblick: Euro nach Gipfeleinigung im Aufwind

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die positiven Vorzeichen. Für gute Laune unter den Anlegern sorgten die Beschlüsse auf dem EU-Gipfel in Brüssel zum Corona-Hilfspaket. Der DAX schloss 0,95 Prozent fester bei 13.172 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte stieg um 0,42 Prozent auf 27.235 Punkte. Gegen den Trend büßte der TecDAX 0,49 Prozent auf 3.137 Zähler ein. In den drei genannten Indizes gab es 76 Gewinner und 22 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. Im DAX wechselten 92,2 Millionen Aktien (Vortag: 59,7) im Wert von 3,59 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,09) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Industrie, Automobile und Software. Lediglich der Bank-Sektor präsentierte sich von der schwachen Seite. Wirecard setzte sich ohne Nachrichten mit einem Plus von 16,36 Prozent an die DAX-Spitze. Continental sprang nach der Vorlage besser als erwarteter Zahlen um 3,47 Prozent. Deutsche Bank stellte nach Aussagen zur Entwicklung im zweiten Quartal mit einem Abschlag von 4,26 Prozent den einzigen Verlierer im Leitindex.

An der Wall Street ging es für den Dow Jones Industrial um 0,59 Prozent nach oben auf 26.840 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor derweil 1,08 Prozent auf 10.833 Zähler. 75 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. Es gab 141 neue 52-Wochen-Hochs und zwei neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance lagen Energiewerte mit weitem Abstand vorne. Ebenfalls stark gesucht waren Finanztitel. Schwach tendierten Technologiewerte und Kommunikationsdienstleister.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,55 Prozent schwächer auf einem 4-Monats-Tief bei 95,20 Punkten. Der Euro profitierte von der Einigung auf dem EU-Gipfel auf ein Corona-Hilfspaket. EUR/USD haussierte um 0,65 Prozent auf 1,1521 USD und erreichte damit den höchsten Stand seit 18 Monaten. Mit Blick auf die anderen Majors war der Austral-Dollar stark gesucht. AUD/USD löste eine seit Juni etablierte Handelsspanne nach oben auf und markierte ein 15-Monats-Hoch bei 0,7123 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 1,75 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 343,20 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 2,36 Prozent auf 44,30 USD. Der Preis für US-Erdgas zog um 1,25 Prozent auf 1,71 USD an. Comex-Kupfer legte um 1,54 Prozent auf 2,96 USD zu. Gold handelte 1,36 Prozent fester auf einem 9-Jahres-Hoch bei 1.842 USD (1.599 EUR). Silber setzte seine dynamische Rally mit einem Plus von 7,15 Prozent auf ein 6-Jahres-Hoch bei 21,64 USD fort. Platin und Palladium sprangen um 6,88 beziehungsweise 3,89 Prozent nach oben.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,46 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem impulslosen Handel 0,05 Prozent fester bei 176,35 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 0,61 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,14 Prozent auf 167,92 Punkte nach. Deutliche Zugewinne waren beim chinesischen CSI 300 zu beobachten, während der australische ASX 200 durch Schwäche auffiel.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von der Software AG. Nach US-Börsenschluss veröffentlichen Microsoft und Tesla ihre Quartalszahlen.

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