Marktüberblick

Marktüberblick: Euro-Bund-Future im Korrekturmodus

Der deutsche Aktienmarkt konnte seine Rally am Donnerstag fortsetzen. Für Rückenwind sorgten Entspannungssignale im US-chinesischen Handelsstreit sowie die Hoffnung darauf, dass ein harter Brexit vermieden werden kann. Der DAX schloss 0,84 Prozent fester auf einem 5-Wochen-Hoch bei 12.127 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,47 und 1,67 Prozent zu. In den genannten drei Indizes gab es 70 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Das...

Der deutsche Aktienmarkt konnte seine Rally am Donnerstag fortsetzen. Für Rückenwind sorgten Entspannungssignale im US-chinesischen Handelsstreit sowie die Hoffnung darauf, dass ein harter Brexit vermieden werden kann. Der DAX schloss 0,84 Prozent fester auf einem 5-Wochen-Hoch bei 12.127 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 0,47 und 1,67 Prozent zu. In den genannten drei Indizes gab es 70 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 89,8 Millionen Aktien (Vortag: 63,3) im Wert von 3,40 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,65). Stärkste Sektoren waren Technologie (+5,23%), Banken (+4,24%) und Rohstoffe (+3,03%). An der DAX-Spitze haussierte die Aktie von Thyssenkrupp trotz des am Vorabend beschlossenen Ausscheidens aus dem Leitindex mit der Hoffnung auf einen Verkauf der Aufzugssparte um 6,23 Prozent. Infineon und Deutsche Bank legten dahinter um 5,82 und 5,13 Prozent zu. RWE büßte als Schlusslicht 2,36 Prozent ein. Vonovia und Beiersdorf notierten mit Abschlägen von 2,12 und 1,63 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones 1,41 Prozent höher bei 26.728 Punkten. Der Nasdaq 100 haussierte um 1,85 Prozent auf 7.863 Zähler. 65 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Es gab 178 neue 52-Wochen-Hochs und lediglich elf neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Technologie und Finanz. Am schwächsten präsentierten sich Versorger und Immobilienwerte.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels unverändert bei 98,40 Punkten. EUR/USD handelte ebenfalls auf dem Niveau des Vortages bei 1,1036 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen hielt die dynamische Erholungsrally beim Pfund Sterling an. Unter Druck standen hingegen die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,14 Prozent auf 404,26 Punkte. Brent-Öl notierte 0,07 Prozent fester bei 60,74 USD. Die US-Sorte WTI notierte nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten 0,16 Prozent tiefer bei 56,17 USD. Die EIA berichtete von einem Rückgang der Rohölbestände um 4,8 Millionen Barrel. Analysten hatten im Schnitt nur einen halb so hohen Rückgang erwartet. Comex-Kupfer kletterte um 1,39 Prozent auf 2,63 USD. Gold verbilligte sich belastet von der gestiegenen Risikofreude um 2,12 Prozent auf 1.527 USD (1.377 EUR). Silber und Platin sackten um 4,12 beziehungsweise 2,20 Prozent ab.

Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,64 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sprang um acht Basispunkte nach oben auf ein 3-Wochen-Hoch bei minus 0,60 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,72 Prozent tiefer bei 177,40 Punkten und ging damit unterhalb des Kontrakthochs in den Korrekturmodus über. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um zehn Basispunkte auf 1,57 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um rund 0,4 Prozent.

Heute stehen die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den August im Fokus der Anleger. Für Impulse könnten daneben die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Juli sorgen.

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