Marktüberblick

Marktüberblick: E.ON nach Zahlen an der DAX-Spitze

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zur Wochenmitte trotz besser als erwarteter Einkaufsmanagerindizes die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,35 Prozent tiefer bei 14.610 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,75 respektive 1,10 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 35 Gewinner und 61 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 51 Prozent. Stärkste Sektoren waren Banken, Versicherungen und Chemie. Auf der Verliererseite ragten Einzelhandelswerte, Bautitel und Automobilwerte heraus. Die E.ON-Aktie verbesserte sich an der DAX-Spitze um 1,30 Prozent und markierte ein 4-Monats-Hoch. Der Versorger konnte die Anleger mit seinen Jahreszahlen und einem optimistischen Ausblick überzeugen. BASF und Heidelbergcement legten dahinter um 1,09 und 1,06 Prozent zu. Am Indexende büßte Volkswagen nachrichtenlos 3,57 Prozent ein.

In den USA verfehlten die veröffentlichten Konjunkturdaten die Markterwartungen. An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial nahezu unverändert bei 32.420 Punkten. Für den marktbreiten S&P 500 ging es um 0,54 Prozent abwärts auf 3.889 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,68 Prozent auf 12.799 Zähler ab. 55 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. 70 neuen 52-Wochen-Hochs standen 129 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenindizes konnten Energiewerte, Industrietitel und Rohstoffwerte am deutlichsten zulegen. Kommunikationsdienstleister, zyklische Konsumwerte und Technologietitel zeigten derweil die größten Abschläge. Am Devisenmarkt war der US-Dollar gesucht. Stützend wirkten optimistische Aussagen von Janet Yellen und Jerome Powell zu den ökonomischen Aussichten für die weltgrößte Volkswirtschaft. Für den Dollar-Index ging es bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,19 Prozent nach oben auf ein 4-Monats-Hoch bei 92,59 Punkten. EUR/USD sackte um 0,29 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1,1812 USD ab und unterschritt damit das Supportcluster bestehend aus dem Tief vom 3. März und der 200-Tage-Linie. Die Ölpreise konnten deutlich zulegen. Brent-Öl verteuerte sich um 5,43 Prozent auf 64,09 USD. Beflügelnd wirkte hier die Blockade des Suez-Kanals aufgrund eines havarierten Riesenfrachters.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,49 Prozent auf 203,21 Punkte. Der S&P Future notierte zuletzt 0,23 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.575) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den GfK-Konsumklimaindikator sowie die US-Daten zum BIP und den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Deutsche Wohnen. Die Aktie von Siemens Healthineers könnte unter einer gestern Abend verkündeten Kapitalerhöhung leiden.

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