Marktüberblick

Marktüberblick: Edelmetalle unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich mit Kursaufschlägen aus einer freundlichen ersten Handelswoche im Jahr 2021. Der DAX schloss 0,58 Prozent fester auf einem Rekordhoch bei 14.050 Punkten. Auf Wochensicht ging es mit dem Leitindex um 2,41 Prozent nach oben. MDAX und TecDAX rückten am Berichtstag um 0,42 und 1,32 Prozent vor. In den drei Indizes gab es 54 Gewinner und 43 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 57 Prozent. Im DAX wechselten 79,8 Millionen Aktien (Vortag: 86,1) im Wert von 3,88 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,07) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Technologie und Versorger. Auffällige Schwäche zeigten derweil Bauwerte und Banken. Infineon haussierte dank einer guten Branchenstimmung um 7,05 Prozent und belegte damit die DAX-Spitze. RWE und adidas stiegen dahinter um 4,86 und 2,29 Prozent. Bayer büßte als Schlusslicht 1,57 Prozent ein. Volkswagen und Deutsche Telekom verloren 1,17 respektive 1,01 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial trotz schwächer als erwarteter US-Arbeitsmarktdaten 0,18 Prozent höher bei 31.098 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 1,28 Prozent auf 13.105 Zähler hinzu. Beide Indizes markierten damit neue historische Bestmarken. Gewinner und Verlierer sowie Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich an der NYSE in etwa die Waage. Es gab 322 neue 52-Wochen-Hochs und zwei neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren zyklischer Konsum und Immobilien. Schwäche zeigten vor allem Rohstoffwerte und Industrietitel.

Am Devisenmarkt profitierte der US-Dollar von der Erwartung weiterer fiskalpolitischer Maßnahmenpakete. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,28 Prozent höher bei 90,06 Punkten. Der Euro wertete trotz besser als erwarteter Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,51 Prozent auf 1,2207 USD nach.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 0,99 Prozent auf 427,55 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,96 Prozent auf 55,99 USD. Comex-Kupfer gab um 0,61 Prozent auf 3,67 USD nach. Deutlich unter Druck standen die Edelmetallpreise. Belastend wirkten die gestiegene Risikofreude, der anziehende Greenback sowie die haussierenden Anleiherenditen in den USA. Gold verlor 4,09 Prozent auf 1.835 USD (1.511 EUR). Silber brach um 9,63 Prozent auf 24,64 USD ein. Platin und Palladium fielen um 4,74 und 2,74 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,56 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete vier Basispunkte höher bei minus 0,52 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,05 Prozent tiefer bei 177,31 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um fünf Basispunkte auf 1,13 Prozent und markierte damit ein 10-Monats-Hoch.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh in einem nervösen Handel überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,18 Prozent tiefer bei 694,23 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den sentix-Konjunkturindex für den Januar. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Teamviewer.

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