Marktüberblick

Marktüberblick: Dürr nachbörslich gesucht

Der deutsche Aktienmarkt gönnte sich zum Wochenstart eine Verschnaufpause von der jüngsten Kursrally. Belastungsfaktoren waren ein überraschend gefallener ifo-Geschäftsklimaindex und schwache Vorgaben von den chinesischen Börsen. Daneben übten sich die Anleger vor der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch in Zurückhaltung. Der DAX schloss 0,32 Prozent tiefer bei 15.619 Punkten. MDAX und TecDAX gaben um 0,21 respektive 0,65 Prozent nach. In den drei Indizes gab es 39 Gewinner und 57 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog leicht mit 52 Prozent. Gegen den Trend gesucht waren vor allem Banken, Technologiewerte und Industrietitel. Am schwächsten präsentierten sich die Sektoren Konsum, Immobilien und Einzelhandel. Vonovia gab als Schlusslicht im DAX um 2,46 Prozent nach. Hier belastete das erneute Scheitern der Übernahme des Wettbewerbers Deutsche Wohnen. Die Aktie von Deutsche Wohnen rückte derweil an der Indexspitze um 1,17 Prozent vor.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial mit einem Aufschlag von 0,23 Prozent bei 35.144 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 endete 0,09 Prozent fester bei 15.126 Punkten. 54 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 67 Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren vor allem Energiewerte und Rohstoffaktien. Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD stieg um 0,30 Prozent auf 1,1806 USD. Kupfer haussierte an der Comex um 4,60 Prozent auf ein 8-Wochen-Hoch bei 4,60 USD. Brent-Öl verteuerte sich um 0,90 Prozent auf 74,77 USD. Gold notierte trotz eines Rekordtiefs bei den Realzinsen 0,22 Prozent schwächer bei 1.798 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,07 Prozent schwächer bei 198,22 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,18 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.584) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und zum Index des Verbrauchervertrauens. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von General Electric3M und Deutsche Börse. Nach US-Handelsschluss blicken die Anleger auf die Zahlenwerke von AlphabetMicrosoftAppleAMD und Visa. Bereits gestern Abend hatten der Maschinenbauer Dürr (nachbörslich: +3,4%) und der Gabelstaplerhersteller Kion (nachbörslich: +3,2%) ihre Jahresprognosen angehoben. Die Aktie des Elektroautobauers Tesla rückte nach der Vorlage besser als erwarteter Quartalszahlen im gestrigen nachbörslichen US-Handel um 1,0 Prozent vor.

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