Marktüberblick

Marktüberblick: Drägerwerk unter Druck

Der deutsche Aktienmarkt musste zur Wochenmitte weitere Kursverluste hinnehmen, konnte sich jedoch deutlich von den Tagestiefs absetzen. Belastet wurde die Stimmung von einem erneuten Rückgang im ifo-Geschäftsklimaindex im November von zuvor 97,7 auf 96,5 Punkte. Der Koalitionsvertrag der neuen Regierung wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX schloss 0,37 Prozent schwächer bei 15.878 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Rückgänge von jeweils 0,65 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 35 Gewinner und 65 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. Stärkste Sektoren waren Immobilien (+1,79%), Banken (+1,60%) und Medien (+1,15%). Die größten Abschläge auf Sektorenebene sahen Automobilwerte (-2,12%), Konsumtitel (-1,24%) und Pharma & HealthCare (-1,02%). Deutsche Bank belegte wie bereits am Vortag nachrichtenlos die DAX-Spitze mit einem Zugewinn von 2,42 Prozent. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Volkswagen mit einem Minus von 2,78 Prozent. Drägerwerk sackte im SDAX bei hohem Handelsvolumen um 12,00 Prozent auf den tiefsten Stand seit März 2020 ab. Das Unternehmen enttäuschte die Anleger mit einem pessimistischen Ausblick auf 2022.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial nach einer Flut an Konjunkturdaten 0,03 Prozent schwächer bei 35.804 Punkten aus dem Handel. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 kletterte um 0,37 Prozent auf 16.368 Zähler. An der NYSE gab es 1.807 Gewinner und 1.485 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. 74 neuen 52-Wochen-Hochs standen 87 Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren vor allem Immobilienwerte, Energiewerte und Technologietitel. Auf der Negativseite fielen Rohstofftitel und nicht-zyklische Konsumwerte auf.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,16 Prozent fester bei 196,74 Punkten. Die Bank of Korea hob ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf 1,00 Prozent an. Experten hatten diesen Schritt überwiegend erwartet. Der koreanische Kospi gehörte mit einem Abschlag von 0,47 Prozent zu den schwächsten Indizes in der Region. Deutlich aufwärts mit 0,67 Prozent tendierte derweil der Nikkei 225. Der S&P Future notierte zuletzt 0,29 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.939) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum deutschen BIP im dritten Quartal sowie auf den GfK-Konsumklimaindikator für den Dezember. Von Interesse ist daneben das Protokoll der letzten EZB-Sitzung. Unternehmensseitig steht Siemens Healthineers mit der Veröffentlichung des Geschäftsberichts im Fokus. In den USA wird heute aufgrund des Feiertages Thanksgiving nicht gehandelt.

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