Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Telekom springt

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Dienstag klar die positiven Vorzeichen. DAX und MDAX markierten neue Rekordhochs. Die Furcht der Marktteilnehmer vor den Auswirkungen der Coronavirus-Krise trat weiter in den Hintergrund. Der DAX schloss 0,99 Prozent fester bei 13.628 Punkten. MDAX und TecDAX gewannen 1,43 und 2,15 Prozent hinzu. Marktbreite und Handelsvolumen waren positiv zu werten. In den drei genannten Indizes gab es 90 Gewinner und lediglich acht Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 92 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 104,8 Millionen Aktien (Vortag: 60,5) im Wert von 4,21 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,80). Alle DAX-Sektoren verbuchten Zugewinne. Am deutlichsten nach oben ging es sektorenseitig mit den Telekommunikationswerten. Lufthansa notierte mit einem Plus von 3,89 Prozent ohne Nachrichten an der DAX-Spitze. Deutsche Telekom haussierte dahinter bei sehr hohem Handelsvolumen um 3,75 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch. Charttechnisch sprang die Aktie aus einer mehrwöchigen Handelsspanne mit einer bullishen Kurslücke über die 200-Tage-Linie. Beflügelnd wirkte die Nachricht, dass ein US-Gericht den Zusammenschluss der US-Tochter T-Mobile US mit dem Wettbewerber Sprint genehmigt hat. Die Daimler-Aktie belegte nach der Präsentation der Jahreszahlen mit einem Abschlag von 0,95 Prozent das Indexende. Für Enttäuschung unter den Anleger hatte die vorgeschlagene Dividende gesorgt.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial unverändert bei 29.276 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um magere 0,01 Prozent nach oben auf 9.518 Zähler. 67 Prozent der Werte an der NYSE schlossen mit Aufschlägen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 70 Prozent. 328 neuen 52-Wochen-Hochs standen 43 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Energie. Am schwächsten tendierten nicht-zyklische Konsumwerte und Technologietitel.

Am Devisenmarkt kam es beim US-Dollar nach der jüngsten Kursrally zu Gewinnmitnahmen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des US-Handels 0,10 Prozent tiefer bei 98,75 Punkten. EUR/USD stieg um 0,06 Prozent auf 1,0917 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel der Austral-Dollar durch Stärke auf, während der als sicherer Hafen geltende Yen gegenüber allen anderen Majors abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,62 Prozent fester bei 384,56 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich dank der gestiegenen Risikofreude an den Märkten um 1,84 Prozent auf 54,25 USD. Comex-Kupfer stieg um 1,22 Prozent auf 2,58 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,54 Prozent auf 1.571 USD (1.436 EUR). Silber verlor 0,90 Prozent auf 17,63 USD. Platin und Palladium konnte derweil um 0,69 und 0,68 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verbesserte sich um zwei Basispunkte auf minus 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,19 Prozent auf 174,21 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 1,59 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,54 Prozent auf 170,81 Punkte. Die Softbank-Aktie haussierte dank der genehmigten Fusion der US-Tochter Sprint mit T-Mobile US um rund 12 Prozent. Die Notenbank in Neuseeland ließ wie allgemein erwartet ihren Leitzins unverändert.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Dezember-Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Norma Group und Jenoptik. Die Schwedenkrone könnte Impulse von der Zinsentscheidung der Riskbank erhalten. Am Rohstoffmarkt stehen die Ölpreise mit dem Ölmarkt-Monatsbericht der OPEC und den wöchentlichen Lagerbestandsdaten in den USA im Fokus.

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