Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Telekom nach Gerüchten gesucht

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte leichte Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss 0,38 Prozent fester bei 13.287 Punkten. Der TecDAX verbesserte sich um 0,18 Prozent auf 3.067 Punkte. Gegen den Trend gab der MDAX um 0,04 Prozent auf 27.531 Zähler nach. In den drei Indizes hielten sich die Gewinner und Verlierer mit jeweils 49 die Waage. Das Aufwärtsvolumen dominierte jedoch mit 70 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 67,3 Millionen Aktien (Vortag: 89,6) im Wert von 2,77 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,42). Mit Blick auf die Sektoren-Performance am stärksten gesucht waren Telekommunikationswerte, Medienwerte und Konsumtitel. Am schwächsten tendierten Industriewerte, Technologietitel und Transportwerte. Die Henkel-Aktie notierte nachrichtenlos an der DAX-Spitze mit einem Plus von 1,49 Prozent. Dahinter rückte das Papier der Deutschen Telekom um 1,32 Prozent vor und konnte damit die jüngst unterschrittene 200-Tage-Linie zurückerobern. Hier stützte ein Medienbricht, wonach das Unternehmen mit der französischen Orange einen Zusammenschluss auslotet. Continental verlor als schwächster DAX-Wert 0,93 Prozent. FMC und Infineon gaben um 0,74 und 0,53 Prozent nach. Im MDAX fiel Knorr-Bremse nach Zahlen um 3,65 Prozent, während Aroundtown auf die Bilanzvorlage mit einem Aufschlag von 2,30 Prozent reagierte.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial vor Thanksgiving und nach überwiegend überzeugenden Konjunkturdaten 0,15 Prozent auf 28.164 Punkte hinzu. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 stieg um 0,70 Prozent auf 28.164 Zähler. 61 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. 162 neuen 52-Wochen-Hochs standen 23 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf den Industriesektor konnten zulegen. Am deutlichsten nach oben ging es mit zyklischen Konsumwerten und Kommunikationsdienstleistern.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,13 Prozent fester bei 98,38 Punkten. EUR/USD gab um 0,16 Prozent auf 1,1002 USD nach. Deutlich aufwärts ging es mit dem Pfund Sterling. Hier beflügelte eine Wahl-Prognose, wonach die Konservativen bei den kommenden Parlamentswahlen deutlich die Nase vorne haben dürften. Auffällig schwach präsentierten sich der Yen sowie der Franken.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,42 Prozent tiefer bei 420,27 Punkten. Die Ölpreise orientierten sich nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten in den USA südwärts. Statt eines von Analysten erwarteten Rückgangs der Rohölbestände um 418.000 Barrel meldete die EIA einen Anstieg um 1,6 Millionen Barrel. Zudem markierte die Ölproduktion in den USA ein Rekordhoch von 12,9 Millionen Barrel pro Tag. Brent-Öl verbilligte sich um 0,31 Prozent auf 64,07 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 0,56 Prozent abwärts auf 58,08 USD. Gold fiel um 0,45 Prozent auf 1.454 USD (1.323 EUR).

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete nach einem richtungslosen Handel unverändert bei ebenfalls minus 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,03 Prozent tiefer bei 171,29 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um drei Basispunkte auf 1,77 Prozent an.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,15 Prozent auf 165,48 Punkte nach.

Von der konjunkturellen Seite sind heute vor allem die Daten zur Wirtschaftsstimmung in der Eurozone relevant. Die Aktien- und Anleihemärkte in den USA bleiben aufgrund des Feiertages Thanksgiving geschlossen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Innogy und einen Kapitalmarkttag bei MTU Aero Engines als mögliche Impulsgeber.

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