Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Telekom hebt Ausblick an

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt zeigten sich zum Wochenausklang in Kauflaune. Stützend wirkten eine freundliche Wall Street und nachlassende Zinsanhebungssorgen mit Blick auf die US-Notenbank Fed. Der DAX schloss 2,10 Prozent höher bei 14.028 Punkten. Auf Wochensicht verbuchte er ein Plus von 2,59 Prozent. MDAX und TecDAX sahen am Berichtstag Kursgewinne von 2,27 respektive 3,42 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 87 Gewinner und zehn Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 80 Prozent. Alle Sektorenindizes verzeichneten positive Vorzeichen. Die deutlichsten Aufschläge waren bei Einzelhandelsaktien (+5,66%), Versorgern (+3,85%) und Technologiewerten (+3,42%) zu beobachten. Stark gesucht waren vor allem die Verliereraktien der vergangenen Monate. HelloFresh, Sartorius und Delivery Hero belegten die vordersten drei Plätze im DAX mit Kurssprüngen zwischen 6,26 und 9,27 Prozent. Deutsche Telekom verbesserte sich um 2,08 Prozent und kletterte damit auf ein 8-Monats-Hoch. Der Bonner Konzern hatte besser als erwartete Quartalszahlen vorgelegt und seine Jahresprognose für den bereinigten operativen Gewinn angehoben.

An der Wall Street zog der Dow Jones Industrial trotz enttäuschender Daten zur Verbraucherstimmung um 1,47 Prozent auf 32.197 Punkte an. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 3,70 Prozent nach oben auf 12.387 Zähler. 77 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei starken 91 Prozent. Es gab zwölf neue 52-Wochen-Hochs und 202 Tiefs. Beim US-Dollar kam es nach zwischenzeitlicher Markierung eines neuen 20-Jahres-Hochs gemessen am Dollar-Index zu Gewinnmitnahmen. EUR/USD stieg um 0,27 Prozent auf 1,0408 USD. Zuvor hatte das Währungspaar den tiefsten Stand seit Januar 2017 erreicht. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um neun Basispunkte auf 2,93 Prozent nach oben. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 4,11 Prozent auf 110,49 USD. Gold gab an der Comex um 0,90 Prozent auf ein 3-Monats-Tief bei 1.808 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,11 Prozent fester bei 160,25 Punkten. Veröffentlichte Konjunkturdaten aus China enttäuschten teilweise massiv. So fiel die Industrieproduktion im April um 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Konsensschätzung: +0,5%). Die Einzelhandelsumsätze gaben um 11,1 Prozent nach (Konsensschätzung: -6,6%). Die Arbeitslosenquote stieg auf 6,1 Prozent (Konsensschätzung: 6,0%). Der S&P Future notierte zuletzt 0,53 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.972) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Empire State Manufacturing Index für den Mai. Experten erwarten im Schnitt für den Mai einen Rückgang auf 15,0 Punkte nach zuvor 24,6. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Ryanair und Vantage Towers.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB0CHRLongDeutsche TelekomFaktor: 4
SH8ET5ShortDeutsche TelekomFaktor: -4
Kein passendes Produkt für Sie dabei? Hier gelangen Sie direkt zur Produktsuche!
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter https://sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Gold glänzt als sicherer Hafen und Inflationsschutz

Gold verzeichnete einen ausgesprochen guten Start in das Jahr 2022. Der Preis stieg im ersten Quartal um 6 Prozent, was dem stärksten Zuwachs seit dem zweiten Quartal 2020 und dem besten Jahresauftakt seit fünf Jahren entspricht.

Wie die weiteren Aussichten für das gelbe Edelmetall sind, lesen Sie in der Analyse.