Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Telekom gesucht

Der deutsche Aktienmarkt gönnte sich zum Wochenschluss eine Verschnaufpause von der jüngsten Rally. Der DAX schloss 0,70 Prozent tiefer bei 12.480 Punkten. Auf Wochensicht haussierte er dennoch um stattliche 7,99 Prozent. MDAX und TecDAX sahen am Berichtstag Abschläge von 0,55 und 0,24 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 28 Gewinner und 67 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 70 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 80,5 Millionen Aktien (Vortag: 87,1) im Wert von 3,54 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,20). Mit Blick auf die Sektorenperformance stark gesucht waren Telekommunikationswerte. Am schwächsten tendierten Bauwerte, Automobiltitel und Versorger. Deutsche Telekom gewann als stärkster DAX-Wert 1,94 Prozent hinzu. Die Aktie profitierte von einem starken Geschäft bei der Tochter T-Mobile US. Heidelbergcement und adidas verbesserten sich dahinter um 1,67 beziehungsweise 0,84 Prozent. Allianz legte nach der Vorlage der Quartalsbilanz 0,67 Prozent zu. Bayer, Daimler und Delivery Hero verloren als schwächste Titel im Leitindex nachrichtenlos zwischen 2,13 und 2,51 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow trotz eines besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktberichts zur Schlussglocke 0,23 Prozent schwächer bei 28.323 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbuchte derweil einen Aufschlag von 0,10 Prozent auf 12.091 Zähler. 60 Prozent aller Werte an der NYSE endeten im roten Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. 134 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren nicht-zyklischer Konsum und Technologie. Sehr schwach tendierten Energiewerte und Finanztitel.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar auf breiter Front unter Druck. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,43 Prozent tiefer bei 92,23 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,37 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 1,1872 USD. Stark gesucht waren auch die klassischen sicheren Häfen Franken und Yen. Der Yen wertete derweil gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sank um 1,49 Prozent auf 349,61 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 3,62 Prozent auf 39,45 USD. Comex-Kupfer legte um 1,41 Prozent auf 3,15 USD zu. Gold handelte 0,25 Prozent fester bei 1.952 USD (1.643 EUR). Silber notierte mit einem Aufschlag von 1,87 Prozent bei 25,66 USD.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,64 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Abend um zwei Basispunkte auf minus 0,62 Prozent an. Der Euro-Bund-Future schloss 0,16 Prozent tiefer bei 176,12 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um vier Basispunkte auf 0,83 Prozent nach oben.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Stützend wirkten der Biden-Sieg bei den US-Wahlen sowie besser als erwartete Exportdaten aus China. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,11 Prozent fester bei 184,57 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt rund 1,7 Prozent im Plus.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die deutschen Exportdaten sowie auf den sentix-Konjunkturindex. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Infineon und McDonald’s.

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