Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Post nach Prognoseanhebung gesucht

Der deutsche Aktienmarkt bot zur Wochenmitte nach enttäuschenden Daten zur Industrieproduktion ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss gestützt von einer freundlich eröffnenden Wall Street 0,17 Prozent fester bei 12.929 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten hingegen Abschläge von 0,18 und 0,29 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 48 Gewinner und 49 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. Im DAX wechselten 65,5 Millionen Aktien (Vortag: 60,6) im Wert von 2,94 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,09) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Transportwerte, Technologietitel, Automobilaktien und Chemiewerte am stärksten gesucht. Deutliche Schwäche zeigten Bauwerte, Versicherungen, Telekommunikationswerte und Immobilienaktien. Im nachrichtlichen Fokus stand die Deutsche Post mit einer Anhebung der Jahresprognose. Die Aktie des Logistikkonzerns haussierte an der DAX-Spitze um 3,90 Prozent auf 41,22 EUR. Auf Schlusskursbasis konnte das Papier damit das aus dem Jahr 2017 stammende Rekordhoch überwinden. BASF und Covestro belegten mit Zugewinnen von 3,20 und 2,90 Prozent die Plätze zwei und drei im Leitindex. Am anderen Indexende verbuchten Deutsche Börse, Bayer und Munich Re Abschläge von 2,11 bis 3,12 Prozent.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 1,91 Prozent fester bei 28.303 Punkten aus dem Handel. Für den Nasdaq 100 ging es um 1,87 Prozent nach oben auf 11.503 Zähler. Der als konjunktursensibel geltende Dow Jones Transportation Index stieg um 2,55 Prozent auf 11.690 Punkte und markierte damit ein neues Rekordhoch. 71 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten positive Vorzeichen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 84 Prozent. Es gab 137 neue 52-Wochen-Hochs und 23 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes konnten zulegen. Am deutlichsten aufwärts tendierten Rohstoffaktien und zyklische Konsumwerte.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,19 Prozent auf 93,63 Punkte. EUR/USD stieg um 0,29 Prozent auf 1,1768 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen fiel der Austral-Dollar durch Stärke auf, während der als sicherer Hafen geltende Yen gegenüber allen anderen wichtigen Devisen abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,08 Prozent schwächer bei 353,46 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 1,57 Prozent auf 41,98 USD. Die US-Sorte WTI fiel nach einem stärker als erwarteten Anstieg der US-Rohölbestände um 1,87 Prozent auf 39,91 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,97 Prozent auf 2,62 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 2,14 Prozent auf 3,03 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,99 Prozent bei 1.890 USD (1.603 EUR). Silber, Platin und Palladium verloren zwischen 0,13 und 0,95 Prozent.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,52 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete zwei Basispunkte höher auf einem 2-Wochen-Hoch bei minus 0,49 Prozent. Der Euro-Bund-Future fiel um 0,30 Prozent auf 174,03 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um fünf Basispunkte auf ein 4-Monats-Hoch bei 0,81 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,38 Prozent fester bei 174,51 Punkten. Gegen den Trend orientierte sich der Hang Seng Index südwärts. Samsung Electronics veröffentlichte besser als von Analysten erwartete Quartalszahlen.

Heute stehen von der Makroseite die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen unter anderem von Südzucker.

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