Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Post enttäuscht

Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag deutlich unter Druck. Für schlechte Stimmung sorgten enttäuschend schwache US-Konjunkturdaten am Nachmittag. Der DAX schloss mit einem Abschlag von 1,32 Prozent bei 12.264 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,88 beziehungsweise 0,84 Prozent. In den drei Indizes gab es 21 Gewinner und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 83 Prozent. Im DAX wechselten 78,8 Millionen Aktien (Vortag: 70,1) im Wert von 3,37 Milliarden EUR (...

Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag deutlich unter Druck. Für schlechte Stimmung sorgten enttäuschend schwache US-Konjunkturdaten am Nachmittag. Der DAX schloss mit einem Abschlag von 1,32 Prozent bei 12.264 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,88 beziehungsweise 0,84 Prozent. In den drei Indizes gab es 21 Gewinner und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 83 Prozent. Im DAX wechselten 78,8 Millionen Aktien (Vortag: 70,1) im Wert von 3,37 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,61) den Besitzer. Einzige Gewinner im DAX waren Lufthansa, E.ON und Continental mit Aufschlägen zwischen 0,01 und 0,68 Prozent. Die Aktie der Deutschen Post hielt mit einem Minus von 3,91 Prozent die rote Laterne. Händler verwiesen zur Begründung auf niedrig gesteckte Gewinnprognosen bei der Vorstellung der neuen strategischen Ziele des Logistikkonzerns.

In den USA war der vielbeachtete ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im September auf 47,8 Punkte und damit weiter in den kontraktiven Bereich abgerutscht. Experten hatten hingegen im Schnitt mit einem Anstieg auf 50,1 Punkte nach einem August-Stand von 49,1 Punkten gerechnet. An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial bis zur Schlussglocke 1,27 Prozent auf 26.573 Punkte. Der Nasdaq 100 büßte 0,84 Prozent auf 7.684 Zähler ein. 72 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. 57 neuen 52-Wochen-Hochs standen 53 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am deutlichsten nach unten ging es mit Energiewerten und Industrietiteln.

Am Devisenmarkt reagierte der US-Dollar auf die schwachen Konjunkturdaten mit Kursverlusten. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,28 Prozent tiefer bei 99,11 Punkten. Der Euro fiel durch Stärke auf. EUR/USD stieg um 0,35 Prozent auf 1,0935 USD. Ebenfalls gesucht waren die klassischen sicheren Häfen Franken und Yen. Deutliche Schwäche zeigte der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,32 Prozent tiefer bei 402,31 Punkten. Brent-Öl handelte kaum verändert bei 59,24 USD. Gold war aufgrund der gestiegenen Risikoscheu gesucht und kletterte um 0,90 Prozent auf 1.486 USD (1.353 EUR). Silber erholte sich um 1,81 Prozent auf 17,31 USD. Platin und Palladium verloren hingegen 0,77 und 1,22 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf minus 0,52 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um drei Basispunkte auf ein 2-Wochen-Hoch bei minus 0,55 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,20 Prozent tiefer bei 173,91 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab nach einem volatilen Geschäft um drei Basispunkte auf 1,65 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh auf breiter Front südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,63 Prozent auf 155,99 Punkte nach. Besonders schwach präsentierten sich der koreanische Kospi sowie der australische ASX 200. Die Börsen in China und Indien blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute steht von der Makroseite der ADP-Arbeitsmarktbericht für die USA im Fokus. Unternehmensseitig berichtet Grenke über das Neugeschäft

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