Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Börse auf Rekordhoch

Der deutsche Aktienmarkt kam zum Wochenstart nach der Rally vom Freitag etwas zurück. Belastend wirkten zurückhaltende Töne aus China hinsichtlich einer zeitnahen Unterzeichnung des von US-Präsident Donald Trump am Freitag verkündeten teilweisen Handelsabkommens. Meldungen zufolge wollen die Chinesen erst noch weitere Gespräche mit den USA führen. Der DAX schloss 0,20 Prozent tiefer bei 12.487 Punkten. MDAX und TecDAX endeten 0,04 beziehungsweise 0,06 Prozent fes...

Der deutsche Aktienmarkt kam zum Wochenstart nach der Rally vom Freitag etwas zurück. Belastend wirkten zurückhaltende Töne aus China hinsichtlich einer zeitnahen Unterzeichnung des von US-Präsident Donald Trump am Freitag verkündeten teilweisen Handelsabkommens. Meldungen zufolge wollen die Chinesen erst noch weitere Gespräche mit den USA führen. Der DAX schloss 0,20 Prozent tiefer bei 12.487 Punkten. MDAX und TecDAX endeten 0,04 beziehungsweise 0,06 Prozent fester. In den drei genannten Indizes gab es 53 Gewinner und 44 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 65 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 59,1 Millionen Aktien (Vortag: 100,1) im Wert von 2,50 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,42). Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Banken (+0,70%), Pharma & Healthcare (+0,55%) sowie Versorger (+0,46%) am stärksten gesucht. Die deutlichsten Abschläge waren bei Rohstoffwerten (-1,82%), Technologietiteln (-1,11%) und Versicherungen (-0,86%) zu beobachten. Als bester Wert im DAX konnte die Aktie der Deutschen Börse 1,37 Prozent hinzugewinnen und damit ein neues Rekordhoch markieren. Beiersdorf und RWE verbesserten sich dahinter um 1,06 und 0,88 Prozent. Als Schlusslicht büßte Wirecard nachrichtenlos 1,44 Prozent ein. Infineon und Allianz gaben um 1,38 respektive 1,12 Prozent nach.

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial 0,10 Prozent auf 26.787 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,01 Prozent tiefer bei 7.842 Zählern. 53 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 61 Prozent. Es gab 74 neue 52-Wochen-Hochs und 47 neue Tiefs. Bei den Sektoren konnten lediglich Immobilienwerte und Finanztitel zulegen. Am schwächsten tendierten Rohstoffwerte, Versorger und nicht-zyklische Konsumwerte (Consumer Staples).

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index stieg bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,18 Prozent auf 98,51 Punkte. EUR/USD gab um 0,08 Prozent auf 1,1025 USD nach. Mit Blick auf die anderen Majors waren der Yen und der Franken als sichere Häfen gesucht, währen das Pfund Sterling unter einer wieder gestiegenen Skepsis über ein rechtzeitiges Gelingen eines Brexit-Deals litt.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise büßte 1,02 Prozent auf 405,25 Punkte ein. Brent-Öl verbilligte sich um 2,15 Prozent auf 59,21 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,25 Prozent auf 2,29 USD. Comex-Kupfer handelte 0,13 Prozent fester bei 2,63 USD. Gold legte um 0,51 Prozent auf 1.496 USD (1.354 EUR) zu. Silber stieg um 0,72 Prozent auf 17,67 USD.

Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,47 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sank um zwei Basispunkte auf minus 0,46 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent höher bei 172,55 Punkten.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg gestützt vor allem von Zugewinnen am japanischen Aktienmarkt, der gestern feiertagsbedingt geschlossen war, um 0,68 Prozent auf 158,91 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite der ZEW-Index sowie der Empire State Manufacturing Index im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Johnson & Johnson, JP Morgan Chase, Goldman Sachs, Citigroup und Wells Fargo.

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