Marktüberblick

Marktüberblick: Deutsche Bank weiter gesucht

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger zum Wochenausklang mit weiteren Käufen zurück. Belastend wirkten enttäuschend schwache Daten zur deutschen Industrieproduktion. Der DAX verabschiedete sich mit einem Abschlag von 0,44 Prozent bei 13.514 Punkten aus dem Handel. Auf Wochensicht konnte der deutsche Leitindex 4,10 Prozent zulegen. MDAX und TecDAX büßten am Berichtstag 0,81 und 0,89 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 24 Gewinner und 74 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Im DAX wechselten 87,0 Millionen Aktien (Vortag: 114,6) im Wert von 3,53 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,07) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Banken und Versicherungen. Am schwächsten tendierten Automobilwerte und Rohstofftitel. Im Fokus im DAX blieb die Aktie der Deutschen Bank, die sich mit einem Plus von 2,14 Prozent an die Indexspitze setzte und damit die Rally auf Wochensicht auf rund 15 Prozent ausdehnte. Hier sorgte weiterhin der am Vortag gemeldete Einstieg eines Großinvestors für gute Laune bei den Anlegern. RWE und MTU folgten dahinter mit Kursgewinnen von 0,86 und 0,73 Prozent. Daimler verlor als Schlusslicht 2,69 Prozent. BMW und Volkswagen gaben um 2,47 und 2,33 Prozent nach.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial nach einem besser als erwarteten US-Arbeitsmarktbericht zur Schlussglocke 0,94 Prozent tiefer bei 29.103 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sank um 0,47 Prozent auf 9.401 Zähler. 62 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Es gab 241 neue 52-Wochen-Hochs und 65 neue Tiefs. Alle Sektoren bis auf nicht-zyklischer Konsum und Immobilien verbuchten Verluste. Am deutlichsten fielen diese bei Rohstoffwerten und Technologietiteln aus.

Am Devisenmarkt blieb der US-Dollar den fünften Tag in Folge im Rallymodus. Der Dollar-Index kletterte um 0,22 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 98,69 Punkten. EUR/USD fiel um 0,34 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1,0943 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war der Yen als sicherer Hafen am stärksten gesucht. Der Austral-Dollar wertete derweil gegenüber allen anderen Majors deutlich ab.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise verlor 0,26 Prozent auf 386,19 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,84 Prozent auf 54,47 USD. Belastend wirkten Äußerungen des russischen Ölministers Alexander Nowak, dass sein Land noch mehr Zeit benötigt, um festzustellen, ob die Öl-Produktion aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus zur Stabilisierung der Ölpreise weiter gedrosselt werden sollte. Die Notierung von Comex-Kupfer sank um 1,54 Prozent auf 2,55 USD. Gold handelte 0,22 Prozent fester bei 1.573 USD (1.435 EUR). Silber büßte 0,71 Prozent auf 17,69 USD ein.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um zwei Basispunkte auf ebenfalls minus 0,39 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,23 Prozent fester bei 174,25 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um sechs Basispunkte auf 1,59 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,53 Prozent auf 168,79 Punkte nach.

Heute stehen von der Makroseite der sentix-Konjunkturindex und der OECD-Frühindikator im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Teamviewer und Carl Zeiss Meditec.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ7T2R Long Deutsche Bank Faktor: 4
CJ23T6 Short Deutsche Bank Faktor: -4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.zertifikate.commerzbank.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.
Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.