Marktüberblick

Marktüberblick: Delivery Hero nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Dienstag keine einheitliche Tendenz. Der DAX schloss 0,02 Prozent beziehungsweise drei Punkte tiefer bei 12.835 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich um 0,50 Prozent auf 26.748 Punkte. Für den TecDAX ging es derweil um 0,46 Prozent abwärts auf 3.053 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 43 Gewinner und 55 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. Im DAX wechselten 58,1 Millionen Aktien (Vortag: 60,6) im Wert von 2,47 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,07) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Industrie und Versorger. Die stärksten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Technologiewerten, Rohstofftiteln und Bauwerten zu beobachten. MTU sprang an der DAX-Spitze um 3,28 Prozent. Deutsche Wohnen und Vonovia verbuchten dahinter Aufschläge von 1,53 und 1,40 Prozent. Deutsche Börse notierte als schwächster DAX-Wert vor den Zahlen 2,20 Prozent tiefer. Infineon und Covestro verloren 2,11 respektive 1,55 Prozent. Delivery Hero gewann im MDAX nach dem Zahlenausweis für das zweite Quartal und einer Anhebung der Umsatz-Jahresprognose 2,39 Prozent hinzu.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,77 Prozent tiefer bei 26.379 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 1,32 Prozent auf 10.533 Punkte ein. 52 Prozent der Werte an der NYSE wiesen negative Vorzeichen auf. Das Aufwärtsvolumen lag bei ebenfalls 52 Prozent. 80 neuen 52-Wochen-Hochs standen acht neue Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren die als defensiv geltenden Sektoren Immobilien, Versorger und nicht-zyklischer Konsum. Am schwächsten tendierten Rohstoffwerte und Energietitel. Pfizer stieg nach Zahlen um 3,94 Prozent. 3M und McDonald’s reagierten hingegen mit Abschlägen von 4,84 und 2,48 Prozent auf die Veröffentlichung ihrer Bilanzen.

Am Devisenmarkt konnte sich der Dollar-Index nach sieben Minus-Tagen in Folge um 0,18 Prozent auf 93,70 Punkte erholen. EUR/USD gab um 0,25 Prozent auf 1,1722 USD nach und konsolidiert damit unterhalb des am Vortag erreichten 2-Jahres-Hochs. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren das Pfund Sterling sowie die als sicherer Hafen geltenden Devisen Franken und Yen gesucht.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,43 Prozent auf 341,09 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,80 Prozent auf 43,55 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte um 3,98 Prozent auf 1,86 USD. Comex-Kupfer rückte um 0,50 Prozent auf 2,91 USD vor. Gold verteuerte sich nach starken Schwankungen um 1,15 Prozent auf 1.953 USD (1.670 EUR). Sowohl in US-Dollar als auch in Euro verzeichnete das Edelmetall ein neues Rekordhoch. Silber handelte nahezu unverändert bei 24,52 USD. Im Tagesverlauf war der Kurs bis auf ein 8-Jahres-Hoch bei 26,28 USD angestiegen.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um zwei Basispunkte auf ein 2-Monats-Tief bei minus 0,52 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future zog gestützt von der Unsicherheit über die weitere Entwicklung in der Corona-Krise um 0,36 Prozent auf 177,23 Punkte an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 0,59 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,35 Prozent tiefer bei 167,07 Punkten.

Heute richtet sich der Fokus auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von BASF, Deutsche Bank, Deutsche Börse, Boeing und General Electric.

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