Marktüberblick

Marktüberblick: Delivery Hero gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen am Donnerstag die negativen Vorzeichen. Händler verwiesen zur Begründung auf die hohen Corona-Infektionszahlen, die auf der Stimmung der Anleger lasteten. Der DAX schloss 0,87 Prozent tiefer bei 13.086 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,18 Prozent abwärts auf 28.746 Punkte. Gegen den Trend rückte der TecDAX um 0,54 Prozent auf 3.033 Zähler vor. In den drei Indizes gab es 39 Gewinner und 56 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. Im DAX wechselten 68,0 Millionen Aktien (Vortag: 67,6) im Wert von 3,38 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,71) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel und Technologie. Am schwächsten tendierten Bauwerte, Versicherungen und Banken. Die Aktie des Corona-Krisengewinners Delivery Hero setzte sich mit einem Plus von 3,73 Prozent an die DAX-Spitze und konnte damit die beim jüngsten Kursrutsch unterbotene 50-Tage-Linie zurückerobern. Vonovia und RWE kletterten dahinter um 1,36 und 1,01 Prozent. Munich Re litt als Schlusslicht im Leitindex unter einer negativen Analysteneinschätzung und verlor 3,36 Prozent. MTU und Heidelbergcement fielen um 2,63 und 2,60 Prozent. Hellofresh und Shop Apotheke haussierten im MDAX um 6,55 respektive 5,21 Prozent. Kion brach nach der Ankündigung einer Kapitalerhöhung um 7,00 Prozent ein. Auf die Geschäftszahlen von CTS Eventim reagierten die Anleger mit einem Minus von 5,16 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,15 Prozent höher bei 29.483 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,76 Prozent auf 11.985 Zähler hinzu. 61 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. Es gab 77 neue 52-Wochen-Hochs und sechs Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance hatten Energiewerte klar die Nase vorne. Deutlich abwärts bewegte sich derweil der Versorger-Sektor.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,15 Prozent tiefer bei 92,26 Punkten. Der Euro konnte gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD stieg um 0,20 Prozent auf 1,1877 USD. Bei den anderen wichtigen Währungen fiel der Kanada-Dollar durch Stärke auf, während der Austral-Dollar unter Druck stand.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,67 Prozent auf 370,18 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,23 Prozent auf 44,24 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte nach den Lagerbestandsdaten um 4,17 Prozent auf 2,60 USD ab. Comex-Kupfer verteuerte sich um 0,55 Prozent auf 3,22 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,43 Prozent bei 1.866 USD (1.572 EUR). Silber fiel um 1,22 Prozent auf 24,15 USD. Platin setzte seine relative Stärke mit einem Plus von 0,68 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 957,40 USD fort. Auf Monatssicht konnte das Edelmetall bereits um rund 11 Prozent zulegen, während der Goldpreis in diesem Zeitraum um rund 2 Prozent nachgab.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,58 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um einen Basispunkt auf minus 0,57 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,12 Prozent fester bei 175,33 Punkten. Er blieb im Handelsverlauf innerhalb der Spanne des Vortages. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte zwei Basispunkte tiefer bei 0,86 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Die Ausschläge hielten sich dabei in engen Grenzen. Der Nikkei verlor rund 0,4 Prozent. Für den Shanghai Composite ging es um rund 0,4 Prozent nach oben.

Heute richtet sich der Blick auf den Index des Verbrauchervertrauens für die Eurozone.

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