Marktüberblick

Marktüberblick: Daimler nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenausklang ein uneinheitliches Bild. Der DAX verabschiedete sich nach einem lustlosen Geschäft 0,34 Prozent fester bei 12.920 Punkten aus dem Handel. Der TecDAX rückte um 0,40 Prozent auf 3.099 Punkte vor. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es derweil um 0,47 Prozent nach unten auf 26.937 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 44 Gewinner und 53 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 75,2 Millionen Aktien (Vortag: 68,0) im Wert von 3,40 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,99). Stärkste Sektoren waren Automobile und Technologie. Schwach im Markt lagen vor allem Banken und Versicherungen. Daimler haussierte nach besser als erwarteten Eckdaten zum zweiten Quartal um 4,41 Prozent. Infineon und FMC folgten mit Aufschlägen von 2,61 und 2,27 Prozent. Die rote Laterne im Leitindex hielt Wirecard ohne Nachrichten mit minus 5,66 Prozent. MTU und Allianz verloren 1,43 und 0,98 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,23 Prozent tiefer bei 26.672 Punkten. Der marktbreite S&P 500 legte hingegen um 0,28 Prozent auf 3.225 Punkte zu. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,17 Prozent nach oben auf 10.645 Zähler. 53 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im grünen Bereich. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch mit 57 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenperformance standen die als defensiv geltenden Versorger und Immobilienaktien am höchsten im Kurs bei den Anlegern. Am schwächsten tendierten Energiewerte und Finanztitel.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar unter Druck. Der Dollar-Index gab um 0,27 Prozent auf 96,01 Punkte nach. EUR/USD kletterte um 0,39 Prozent auf 1,1428 USD. Stützend für die Gemeinschaftswährung wirkte die Hoffnung auf erfolgreiche Verhandlungen über das Finanzpaket in Billionenhöhe auf dem EU-Sondergipfel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex gab um 0,25 Prozent auf 337,45 Punkte nach. Brent-Öl verbilligte sich mit Nachfragesorgen um 0,53 Prozent auf 43,14 USD. Comex-Kupfer notierte 0,10 Prozent fester bei 2,90 USD. Gold verteuerte sich um 0,54 Prozent auf 1.810 USD (1.584 EUR). Silber, Platin und Palladium verzeichneten Zugewinne von 0,98 bis 2,30 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt höher bei minus 0,45 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,14 Prozent tiefer bei 176,18 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 0,64 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh nach japanischen Exportdaten zunächst ganz überwiegend schwächer, konnten sich jedoch im weiteren Verlauf deutlich erholen. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt 0,13 Prozent fester bei 164,76 Punkten. Deutlichere Zugewinne sah der chinesische CSI 300 (+2,55%).

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Philips Electronics und IBM (nach US-Börsenschluss).

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKNTypBasiswertMerkmale
SB0CGBLongDaimlerFaktor: 4
SR8WEUShortDaimlerFaktor: -4
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