Marktüberblick

Marktüberblick: CECONOMY nach Zahlen gesucht

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart die Käufer das Kursgeschehen. Der DAX schloss 0,66 Prozent fester bei 13.138 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Zugewinne von 0,55 und 1,24 Prozent. In den drei Indizes gab es 69 Gewinner und 28 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. Im DAX wechselten 48,9 Millionen Aktien (Vortag: 58,9) im Wert von 2,24 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,07) den Besitzer. An der DAX-Spitze haussierte Infineon nachrichtenlos um 2,09 Prozent. Daimler legte dahinter nach einer positiven Analysteneinschätzung um 1,72 Prozent zu. Die rote Laterne hielt ohne Nachrichten MTU mit einem Minus von 2,08 Prozent. Henkel und Bayer verloren 0,99 und 0,79 Prozent. Ceconomy sprang im SDAX um 5,78 Prozent auf ein 8-Monats-Hoch nach oben. Die Aktie des Elektronikhändlers profitierte von besser als erwarteten Geschäftszahlen und einem verbesserten Gewinnausblick. Stabilus zog ebenfalls nach vorläufigen Geschäftszahlen um 4,54 Prozent an.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow Jones Industrial um 0,87 Prozent auf 28.838 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um kräftige 3,08 Prozent nach oben auf 12.088 Zähler. 59 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei ebenfalls 59 Prozent. Es gab 190 neue 52-Wochen-Hochs und 14 Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance notierten lediglich Rohstoffwerte moderat im Minus. Die deutlichsten Aufschläge waren in den Sektoren Technologie und Kommunikationsdienstleister zu beobachten. Apple haussierte als stärkster Wert im S&P 500 vor der heutigen Vorstellung neuer Produkte um 6,35 Prozent. Amazon und Facebook waren mit Zugewinnen von 4,76 und 4,27 Prozent ebenfalls stark gesucht.

Am Devisenmarkt hielten sich die Ausschläge in engen Grenzen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,02 Prozent tiefer bei 93,04 Punkten. EUR/USD gab um 0,09 Prozent auf 1,1813 USD nach. Stark gesucht war der Yen, während der Austral-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex sackte um 1,33 Prozent auf 355,79 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich um 2,57 Prozent auf 41,75 USD. Hier belastete die Aussicht auf eine deutlich steigende Öl-Produktion in Libyen. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,21 Prozent auf 2,83 USD nach oben. Comex-Kupfer notierte 0,62 Prozent tiefer bei 3,06 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.928 USD (1.628 EUR). Silber konnte um 0,47 Prozent auf 25,23 USD zulegen. Platin und Palladium verzeichneten hingegen Abschläge von 1,33 und 1,73 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,55 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend einen Basispunkt tiefer bei ebenfalls minus 0,55 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,08 Prozent höher bei 174,83 Punkten. Am US-Anleihemarkt wurde aufgrund eines Feiertages nicht gehandelt.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach der Veröffentlichung chinesischer Import- und Exportdaten bei überwiegend geringen Ausschlägen uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,12 Prozent schwächer bei 176,70 Punkten. Deutliche Aufschläge sah der australische ASX 200. Die Börse in Hongkong blieb aufgrund eines Taifuns geschlossen.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Unternehmensseitig hatte gestern nach US-Börsenschluss Disney bekanntgegeben, seine Konzernstruktur zu verändern. Im nachbörslichen Handel sprang die Aktie des Unterhaltungsriesen um rund 5 Prozent nach oben. Daneben startet heute die US-Berichtssaison mit Quartalszahlen von Johnson & Johnson, JP Morgan Chase und Citigroup.

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