Marktüberblick

Marktüberblick: Brenntag erfreut nachbörslich

Der deutsche Aktienmarkt wurde am Dienstag von den mit Spannung erwarteten US-Verbraucherpreisdaten gestützt. In der weltgrößten Volkswirtschaft lag die Inflation im August bei einer Jahresrate von 5,3 Prozent und damit niedriger als von Experten prognostiziert (5,4%). Dies milderte die Sorge vieler Marktteilnehmer, dass die US-Notenbank schneller als bislang gedacht die geldpolitischen Zügel anziehen könnte. Der DAX schloss 0,13 Prozent fester bei 15.723 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 0,20 und 1,54 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 46 Gewinner und 50 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 57 Prozent. Stark gesucht waren die Sektoren Technologie (+1,98%), Transport (+1,90%) und Versorger (+1,01%). Am schwächsten tendierten Banken (-1,02%), Konsumwerte (-0,80%) und Versicherungen (-0,67%). Infineon sprang an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 2,22 Prozent nach oben. Deutsche Post zog dahinter um 2,22 Prozent an. Hier stützte eine Kaufempfehlung seitens der Deutschen Bank. Delivery Hero verlor als Schlusslicht im Leitindex nach einer negativen Analystenstudie 1,74 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes nicht lange von den Inflationsdaten profitieren. Der Dow Jones Industrial büßte am Ende 0,83 Prozent auf 34.578 Punkte ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,33 Prozent nach unten auf 15.383 Zähler. 66 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. 67 neuen 52-Wochen-Hochs standen 56 Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes schlossen im negativen Terrain. Am deutlichsten fielen die Abschläge bei Energiewerten (-1,44%), Finanzwerten (-1,34%) und Industrietiteln (-1,20%) aus. Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD notierte 0,04 Prozent schwächer bei 1,1806 USD. Noch stärker gesucht waren jedoch die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken. Am schwächsten tendierten die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um fünf Basispunkte auf 1,28 Prozent ab. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,72 Prozent auf 1.807 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend mit Abschlägen. Veröffentlichte Konjunkturdaten aus China enttäuschten massiv. Die Einzelhandelsumsätze im August stiegen dort gegenüber dem Vorjahr lediglich um 2,5 Prozent (Juli: 8,5%; Konsensschätzung: 7,0%). Die Industrieproduktion zog um 5,3 Prozent (Juli: 6,4%; Konsensschätzung: 5,8%) an. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,75 Prozent schwächer bei 204,27 Punkten. Macau-Casinoaktien brachen in Hongkong mit der Erwartung einer stärkeren Regulierung so kräftig wie noch nie in der Geschichte des entsprechenden Branchen-Index ein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.699) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Empire State Manufacturing Index für die Region New York sowie auf die Daten zur US-Industrieproduktion. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von InditexHennes & Mauritz und Auto1 Group. Der Chemikalienhändler Brenntag erfreute bereits gestern nach Xetra-Schluss die Anleger mit einer erneuten Anhebung der Gewinn-Prognose für das laufende Jahr. Die Aktie notierte im nachbörslichen Handel rund 2,5 Prozent fester, was einen Ausbruch aus der etablierten mehrwöchigen Stauzone auf ein Allzeithoch bedeuten würde.

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