Marktüberblick

Marktüberblick: Boeing unter Druck

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenauftakt klar die positiven Vorzeichen. Der DAX stieg um 0,74 Prozent auf 11.543 Punkte. MDAX und TecDAX rückten um 1,07 und 1,57 Prozent vor. In den drei Indizes gab es 79 Gewinner und 21 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 87 Prozent. Im DAX wechselten 73,8 Millionen Aktien (Vortag: 84,5) im Wert von 2,81 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,25) den Besitzer. Die stärksten Sektoren waren Banken (+4,96%), Technologie (+1,76%) und Transport (+1,51%). An der DAX-Spitze haussierte die Aktie von Wirecard um 7,67 Prozent. Hier wirkten positive Aussagen des Vorstandschefs nach. Zudem verwiesen Händler darauf, dass Goldman Sachs seinen Anteil an dem Bezahldienstleister wieder erhöht hat. Deutsche Bank und Merck verbesserten sich dahinter um 4,96 und 2,18 Prozent. Bayer verlor als Schlusslicht im Leitindex 1,56 Prozent. Beiersdorf und Deutsche Börse notierten mit Abschlägen von 1,30 und 0,52 Prozent. Im MDAX sprang die Aktie der Commerzbank um 7,14 Prozent. Sie profitierte von wieder in den Fokus gerückten Fusionsspekulationen.

An der Wall Street endete der Dow 0,78 Prozent fester bei 25.651 Punkten. Größere Zugewinne wurden von einem Kurssturz der im Index am schwersten gewichteten Aktie Boeing verhindert. Sie brach als einziger Verlierer im Weltleitindex nach zwischenzeitlich noch deutlicheren Verlusten am Ende um 5,33 Prozent ein. Verantwortlich hierfür war der Absturz einer Maschine vom Typ 737-MAX. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 legte um 2,11 Prozent auf 7.164 Zähler zu. 78 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen betrug 83 Prozent. Alle Sektorenindizes konnten zulegen. Am größten fiel das Plus bei den Technologiewerten aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,18 Prozent tiefer bei 97,17 Punkten. EUR/USD handelte 0,11 Prozent fester bei 1,1247 USD. Stark gesucht war das Pfund Sterling mit der Hoffnung auf eine Annäherung zwischen der britischen Premierministerin Theresa May und dem EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker bei den Brexit-Verhandlungen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,46 Prozent auf 423,79 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,28 Prozent auf 66,58 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 3,25 Prozent auf 2,77 USD ab. Gold verlor 0,63 Prozent auf 1.291 USD (1.150 EUR). Silber notierte mit einem Abschlag von 0,49 Prozent bei 15,27 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,02 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte nach einem richtungslosen Handel bei 0,07 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,10 Prozent tiefer bei 164,39 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um zwei Basispunkte auf 2,64 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,12 Prozent auf 158,88 Punkte. Für Rückenwind sorgte die Hoffnung auf eine Einigung im Brexit-Streit, nachdem die britische Premierministerin Theresa May der EU in der umstrittenen Frage der Grenze zu Nordirland Zusicherungen abgerungen hat.

Heute stehen von der Makroseite die US-Verbraucherpreise im Zentrum des Interesses. Daneben richtet sich das Augenmerk vor allem auf die Debatte mit anschließender Abstimmung über den Brexit-Deal im britischen Unterhaus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Volkswagen, Klöckner & Co und Uniper.

Produktidee: Faktor-Zertifikate

WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ22K3 Long Boeing Faktor: 5
CJ8G7R Short Boeing Faktor: -5

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