Marktüberblick

Marktüberblick: BlackRock-Aktie nach Zahlen auf Rekordhoch

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die negativen Vorzeichen. Für schlechte Stimmung sorgte unter anderem ein schwacher ZEW-Index. Daneben sanken die Hoffnungen auf eine zeitnahe Einigung auf ein neues Konjunkturpaket in den USA. Zusätzliche Verunsicherung schürten die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen. In dieser Gemengelage verlor der DAX 0,90 Prozent auf 13.019 Punkte. MDAX und TecDAX verloren 1,00 und 0,53 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 28 Gewinner und 70 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 52,8 Millionen Aktien (Vortag: 48,9) im Wert von 2,39 Milliarden USD (10-Tages-Durchschnitt: 2,84). Gegen den Trend stemmten sich die Sektoren Einzelhandel und Telekommunikation. Die deutlichsten Verluste auf Sektorenebene waren bei Bauwerten, Versicherungen und Banken zu beobachten. Deutsche Post kletterte an der DAX-Spitze um 0,41 Prozent. Beiersdorf und Delivery Hero legten dahinter um 0,26 und 0,16 Prozent zu. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Bayer mit einem Abschlag von 3,14 Prozent. Das Papier litt unter einer negativen Analysteneinschätzung. Fresenius SE und Allianz sahen Verluste von 2,56 respektive 2,17 Prozent.

An der Wall Street gab der Dow um 0,54 Prozent auf 28.679 Punkte nach. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte lediglich 0,04 Prozent schwächer bei 12.083 Zählern. 65 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 100 neuen 52-Wochen-Hochs standen 17 neue Tiefs gegenüber. Bis auf Kommunikationsdienstleister endeten alle Sektorenindizes im Minus. Am schwächsten tendierten Finanzwerte und Immobilienaktien. Die Großbanken JP Morgan und Citigroup, die die US-Berichtssaison einläuteten, konnten nicht überzeugen, was deren Aktien unter Druck setzte. Für die Aktie des weltgrößten Vermögensverwalters BlackRock ging es hingegen nach besser als erwarteten Quartalszahlen um 3,91 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch bei 638,96 USD.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,51 Prozent auf 93,51 Punkte. EUR/USD fiel um 0,55 Prozent auf 1,1746 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,73 Prozent auf 358,40 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 1,65 Prozent auf 42,41 USD. Gold gab um 1,77 Prozent auf 1.895 USD (1.611 EUR) nach. Silber verbilligte sich um 4,24 Prozent auf 24,20 USD.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,56 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um einen Basispunkt auf minus 0,56 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,15 Prozent fester auf einem Mehrwochenhoch bei 175,10 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um fünf Basispunkte auf 0,74 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,23 Prozent tiefer bei 176,72 Punkten. Die Bank of Korea ließ auf ihrer Sitzung wie allgemein erwartet ihren Leitzins auf einem Rekordtief.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen von unter anderem Metro, ASML, Unitedhealth, Bank of America, Goldman Sachs und Wells Fargo.

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