Marktüberblick

Marktüberblick: Beiersdorf nachbörslich schwächer

Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag trotz überraschend positiver Wirtschaftsdaten ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss 0,31 Prozent tiefer bei 14.065 Punkten. MDAX und TecDAX verzeichneten hingegen Zugewinne von 0,41 und 0,48 Prozent und setzten damit ihre Rally und ihre relative Stärke zu den Standardwerten im DAX fort. In den drei genannten Indizes gab es 46 Gewinner und 50 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 55 Prozent. Stark gesucht waren Banken und Technologiewerte. Deutsche Börse kletterte an der DAX-Spitze um 1,82 Prozent. Hier stützte eine positive Analysteneinschätzung. Deutsche Bank und Infineon zogen dahinter um 1,70 und 1,43 Prozent an. Belastet von den steigenden Anleihezinsen präsentierten sich vor allem Immobilienwerte und Versorger schwach. Deutsche Wohnen hielt im Leitindex mit einem Minus von 1,81 Prozent die rote Laterne. E.ON und RWE büßten 1,70 beziehungsweise 1,53 Prozent ein.

An der Wall Street gewann der Dow Jones Industrial 0,20 Prozent auf 31.523 Punkte hinzu. Der technologielastige Nasdaq 100 gab derweil um 0,24 Prozent auf 13.774 Zähler nach. 52 Prozent der Werte an der NYSE notierten zur Schlussglocke im Minus. Das Aufwärtsvolumen dominierte jedoch mit 60 Prozent. 383 neuen 52-Wochen-Hochs standen neun Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Energiewerte, Finanzwerte und Kommunikationsdienstleister zulegen. Die zinssensiblen Sektoren Versorger und Immobilien verbuchten die größten Abschläge.

An den Rentenmärkten setzte sich der Höhenflug der Anleiherenditen fort. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen markierte mit minus 0,35 Prozent ein 8-Monats-Hoch. Der Euro Bund Future sackte um 0,35 Prozent auf 174,57 Punkte ab. Die Rendite zehnjähriger US-Anleihen sprang um zehn Basispunkte auf ein 12-Monats-Hoch bei 1,30 Prozent. Gold fiel an der Comex belastet von den steigenden Renditen um 1,59 Prozent auf 1.794 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Deutlich aufwärts (+3,54%) tendierte der Taiex in Taiwan nach den Feiertagen. Der Nikkei 225 gab trotz besser als erwarteter Konjunkturdaten um 0,58 Prozent nach. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte 0,06 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation ein nur wenig veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion im Januar. Am Abend veröffentlicht die Fed das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung. Unternehmensseitig steht Beiersdorf mit seinem Jahresergebnis im Fokus. Bereits gestern Abend hatte der Hamburger Konsumgüterkonzern sein Zahlenwerk veröffentlicht und wird dieses heute in Telefonkonferenzen näher erläutern. Aufgrund der Coronakrise hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr weniger umgesetzt und überproportional weniger verdient. Die Dividende soll jedoch für 2020 bei unveränderten 0,70 EUR je Aktie liegen. Im nachbörslichen Handel notierte die Beiersdorf-Aktie rund 1,7 Prozent schwächer.

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