Marktüberblick

Marktüberblick: Bechtle haussiert nach Zahlen

Der deutsche Aktienmarkt konnte zur Wochenmitte nach einem lustlosen Geschäft Zugewinne verbuchen. Der DAX schloss 0,40 Prozent fester bei 13.216 Punkten. MDAX und TecDAX sahen jedoch deutlichere Aufschläge von 1,51 und 2,97 Prozent. In den drei Indizes gab es 68 Gewinner und 30 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. Im DAX wechselten 95,5 Millionen Aktien (Vortag: 142,5) im Wert von 4,57 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,03) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Immobilienwerte, Versorger und Softwaretitel am stärksten gesucht. Am anderen Ende wiesen Bauwerte, Versicherungen und Banken deutliche Abgaben auf. Mit einem Plus von 5,22 Prozent setzte sich Deutsche Wohnen ohne Nachrichten an die DAX-Spitze. Vonovia und RWE kletterten dahinter um 5,16 und 4,72 Prozent. MTU büßte als Schlusslicht im Leitindex 4,38 Prozent ein. Munich Re und Delivery Hero verloren 3,83 respektive 2,01 Prozent. Bechtle haussierte als stärkster Wert im TecDAX um 12,63 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch und konnte damit die 50-Tage-Linie zurückerobern. Das IT-Unternehmen hatte die Anleger mit einer Anhebung der Ergebnisprognose erfreut.

An der Wall Street endete der Dow 0,07 Prozent schwächer bei 23.398 Punkten. Der zuletzt unter Druck stehende technologielastige Nasdaq 100 konnte derweil um 2,31 Prozent auf 11.893 Zähler zulegen. An der NYSE hielten sich Kursgewinner und Verlierer die Waage. Das Abwärtsvolumen dominierte jedoch mit 61 Prozent. 47 neuen 52-Wochen-Hochs standen sieben Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Technologie und Kommunikationsdienstleister. Am schwächsten präsentierten sich Rohstofftitel und Energiewerte.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,30 Prozent fester bei 92,99 Punkten. EUR/USD fiel um 0,27 Prozent auf 1,1782 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,20 Prozent fester bei 369,68 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich nach zwischenzeitlicher Markierung eines 3-Monats-Hochs bei 45,30 USD und anschließender Gewinnmitnahmen noch um 0,66 Prozent auf 43,90 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,09 Prozent nach oben auf 3,04 USD. Comex-Kupfer gab um 0,78 Prozent auf 3,13 USD nach. Gold verlor 0,68 Prozent auf 1.864 USD (1.583 EUR). Silber fiel um 0,46 Prozent auf 24,35 USD. Platin und Palladium verbuchten deutlichere Abschläge von 2,85 und 6,06 Prozent.

Am Rentenmarkt legte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,50 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab bis zum Abend zwei Basispunkte auf minus 0,52 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss nach zwischenzeitlicher Markierung eines Mehrwochentiefs 0,20 Prozent fester bei 174,47 Punkten. An den US-Anleihemärkten fand aufgrund eines Feiertages kein Handel statt.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte wenig verändert bei 184,25 Punkten.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone sowie auf die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Unternehmensseitig gibt es eine Flut an Geschäftszahlen unter anderem von Siemens, RWE, Merck KGaA und Deutsche Telekom.

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