Marktüberblick

Marktüberblick: Bayer haussiert

Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Donnerstag eine kräftige Kurserholung. Stützend wirkten Marktbeobachtern zufolge besser als erwartete Daten zum chinesischen Außenhandel. Der DAX schloss 1,67 Prozent fester bei 11.845 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 1,85 beziehungsweise 1,44 Prozent zu. In den drei Indizes gab es 86 Gewinner und 13 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Im DAX wechselten 104,3 Millionen Aktien (Vortag: 112,2) im Wert von 3,95 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,05) den Besitzer. Alle Sektoren bis auf Telekommunikation (-0,46%), Versorger (-0,30%) und Konsum (-0,24%) konnten Zugewinne verbuchen. Am stärksten tendierten Pharma & Healthcare (+3,76%), Technologie (+3,27%) und Banken (+3,19%). Die Bayer-Aktie belegte mit einem Plus von 7,02 Prozent den ersten Platz im DAX. Beflügelt wurde der Wert von einer unbestätigten Agenturmeldung, wonach der Konzern demnächst den nächsten großen Spartenverkauf ankündigen könnte. Covestro und Deutsche Bank rückten dahinter um 4,66 und 4,46 Prozent vor. Thyssenkrupp gewann nach Quartalszahlen 4,32 Prozent. Merck notierte nach Zahlen 2,16 Prozent fester. E.ON fiel als Schlusslicht im Leitindex um 2,38 Prozent. Adidas gab nach Geschäftszahlen um 2,22 Prozent nach. Continental büßte 1,42 Prozent ein. Deutsche Telekom verlor nach der Präsentation der Bilanz 0,53 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial mit einem Plus von 1,42 Prozent bei 26.378 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,28 Prozent nach oben auf 7.725 Zähler. Die Marktbreite stellte sich sehr positiv dar. 81 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag sogar bei 85 Prozent. Es gab 168 neue 52-Wochen-Hochs und 54 neue Tiefs. Alle Sektorindizes legten deutlich zu. Am kräftigsten fielen die Aufschläge bei Energiewerten und Technologietiteln aus.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels unverändert bei 97,61 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Die Gemeinschaftswährung wurde von der Regierungskrise in Italien belastet. EUR/USD gab um 0,11 Prozent auf 1,1186 USD nach. Die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar waren stark gesucht.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,75 Prozent auf 394,24 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,54 Prozent auf 57,66 USD. Der Preis für US-Erdgas zog nach den wöchentlichen Lagerbestandsdaten um 1,97 Prozent auf 2,12 USD an. Comex-Kupfer handelte 1,07 Prozent fester bei 2,60 USD. Gold gab um 0,27 Prozent auf 1.515 USD (1.345 EUR) nach. Silber und Platin verzeichneten Abschläge von 1,17 und 0,11 Prozent.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,58 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete unverändert bei minus 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,20 Prozent höher bei 177,39 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um einen Basispunkt auf 1,72 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,44 Prozent auf 152,61 Punkte. Nach besser als erwarteten Daten zum japanischen BIP für das zweite Quartal gehörte der Nikkei 225 zu den größeren Kursgewinnern in der Region. Die chinesischen Indizes notierten nach Inflationsdaten schwächer. Die chinesische Notenbank PBoC fixte USD/Yuan zum zweiten Mal in dieser Woche über der vielbeachteten Marke von 7.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in Frankreich und Großbritannien sowie die Erzeugerpreisdaten aus den USA im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Innogy, Carl Zeiss Meditec, Hella, Bechtle und Novo Nordisk.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
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