Marktüberblick

Marktüberblick: Bayer gesucht

Zum Wochenstart dominierten am deutschen Aktienmarkt die positiven Vorzeichen. Enttäuschend schwache Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie wirkten sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX verabschiedete sich mit einem Plus von 0,70 Prozent bei 12.097 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX konnten um 0,32 beziehungsweise 0,54 Prozent vorrücken. In den drei genannten Indizes gab es 68 Gewinner und 31 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 73 Pro...

Zum Wochenstart dominierten am deutschen Aktienmarkt die positiven Vorzeichen. Enttäuschend schwache Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie wirkten sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der DAX verabschiedete sich mit einem Plus von 0,70 Prozent bei 12.097 Punkten aus dem Handel. MDAX und TecDAX konnten um 0,32 beziehungsweise 0,54 Prozent vorrücken. In den drei genannten Indizes gab es 68 Gewinner und 31 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 73 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 65,6 Millionen Aktien (Vortag: 88,1) im Wert von 2,74 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,81). Stärkste Sektoren waren Rohstoffe, Chemie und Telekommunikation. Abschläge auf Sektorenebene verzeichneten Software, Einzelhandel und Medien. Die Lufthansa-Aktie sprang an der DAX-Spitze um 4,16 Prozent nach oben und konnte damit den Kursrutsch vom Freitag mehr als wett machen. Das Papier der Kranich-Airline wurde von sehr positiv aufgenommenen Verkehrszahlen der skandinavischen SAS beflügelt. Wirecard legte dahinter nach einem positiven Analystenkommentar um 2,70 Prozent zu. Bayer kletterte um 1,36 Prozent. Hier stützte die Spekulation darauf, dass der Konzern an einem großen Vergleich vor dem anstehenden Prozess um die Gesundheitsgefahren des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat arbeitet. Die rote Laterne im Leitindex hielt ohne Nachrichten Continental mit einem Abschlag von 1,12 Prozent.

An der Wall Street konnten die Indizes den Erholungsmodus nicht bis zum Handelsschluss aufrechterhalten. Der Dow verlor am Ende 0,36 Prozent auf 26.478 Punkte. Der Nasdaq 100 büßte 0,37 Prozent auf 7.725 Zähler ein. 60 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 64 Prozent. Es gab 77 neue 52-Wochen-Hochs und 35 neue Tiefs. Bis auf Kommunikationsdienstleister verbuchten alle Sektoren Abschläge. Am schwächsten tendierten Energiewerte und Hersteller nicht-zyklischer Konsumgüter (Consumer Staples).

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,14 Prozent fester bei 98,98 Punkten. EUR/USD handelte 0,05 Prozent tiefer bei 1,0971 USD. Stark gesucht war der Franken, während der Austral-Dollar durch Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor 0,06 Prozent auf 399,21 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 0,15 Prozent auf 58,46 USD. Comex-Kupfer stieg um 0,43 Prozent auf 2,57 USD. Die Edelmetalle notierten auf breiter Front schwächer. Gold gab um 0,97 Prozent auf 1.498 USD (1.361 EUR) nach. Silber, Platin und Palladium büßten zwischen 0,27 und 0,85 Prozent ein.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,59 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf minus 0,57 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,13 Prozent tiefer bei 174,28 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes stieg um vier Basispunkte auf 1,56 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh trotz der schwachen Vorgaben von der Wall Street und eines schwächer als von Analysten erwarteten Caixin-Einkaufsmanagerindex für den chinesischen Servicesektor auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,56 Prozent auf 156,36 Punkte. Unternehmensseitig stand Samsung mit besser als erwarteten Geschäftszahlen im Fokus.

Heute stehen von der Makroseite die August-Daten zur deutschen Industrieproduktion im Fokus. Die Aktie von Qiagen dürfte unter einer gestern nach Börsenschluss veröffentlichten Umsatzwarnung sowie der Mitteilung eines Führungswechsels leiden.

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CJ8G0T Short Bayer AG Faktor: -5
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