Marktüberblick

Marktüberblick: Bayer-Aktie im Aufwind

Der deutsche Aktienmarkt wurde am Dienstag von besser als erwarteten Konjunkturdaten aus China, Deutschland und den USA gestützt. Die Kursgewinne hielten sich jedoch mit Blick auf die heutige Fed-Zinsentscheidung in Grenzen. Der DAX schloss 0,18 Prozent höher bei 13.218 Punkten. Der TecDAX kletterte um 0,07 Prozent auf 3.093 Punkte. Gegen den Trend büßte der MDAX der mittelgroßen Werte 0,27 Prozent auf 27.499 Zähler ein. In den drei Indizes gab es 54 Gewinner und 40 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich dabei die Waage. Im DAX wechselten 60,5 Millionen Aktien (Vortag: 49,2) im Wert von 2,68 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,12) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Pharma & HealthCare und Konsum. Am schwächsten tendierten Bauwerte und Banken. Die Spitzenposition im DAX belegte die Bayer-Aktie mit einem Plus von 2,73 Prozent. Sie profitierte von einem Medienbericht, der die Hoffnung auf Fortschritte bei der Beilegung der Glyphosat-Streitigkeiten in den USA nährte. Charttechnisch überwand das Papier die 20-Tage-Linie und markierte dabei ein 3-Wochen-Hoch. HeidelbergCement verbesserte sich dahinter nach einer Kaufempfehlung um 1,46 Prozent. Deutsche Bank büßte als Schlusslicht im Leitindex 2,39 Prozent ein. Grenke sackte im MDAX um 18,83 Prozent ein. Hier belasteten Vorwürfe eines in diesem Papier auch als Short-Seller agierenden Research-Hauses, wonach die Aktie „uninvestierbar“ sei aufgrund von Betrug in der Buchführung.

An der Wall Street schloss der Dow unverändert bei 27.996 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 legte 1,42 Prozent auf 11.439 Zähler zu. 53 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Abwärtsvolumen überwog mit 52 Prozent. Es gab 100 neue 52-Wochen-Hochs und zehn neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Kommunikationsdienstleister und Immobilienwerte am stärksten gesucht. Deutlich abwärts tendierten Finanztitel und Energiewerte.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels nahezu unverändert bei 93,08 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,12 Prozent auf 1,1848 USD nach. Stark gesucht was das Pfund Sterling.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,77 Prozent auf 345,14 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,47 Prozent auf 40,59 USD. Comex-Kupfer gab um 0,39 Prozent auf 3,06 USD nach. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,11 Prozent bei 1.962 USD (1.649 EUR). Silber verlor 0,13 Prozent auf 27,32 USD.

Am Rentenmarkt kletterte die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei ebenfalls minus 0,48 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss unverändert bei 174,02 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte auf dem Vortagesstand von 0,68 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,43 Prozent auf 174,24 Punkte.

Heute richtet sich der Blick auf die Zinsentscheidung der US-Notenbank Fed. Daneben sind von der Makroseite die Einzelhandelsumsätze in den USA relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Inditex. Bei Merck KGaA könnten sich Impulse vom virtuellen Kapitalmarkttag ergeben.

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