Marktüberblick

Marktüberblick: BASF warnt nachbörslich

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenstart mit moderaten Abschlägen. Der DAX schloss 0,19 Prozent tiefer bei 12.544 Punkten. MDAX und TecDAX büßten 0,16 und 0,24 Prozent ein. In den drei Indizes gab es 39 Gewinner und 60 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Im DAX wechselten 91,1 Millionen Aktien (Vortag: 79,9) im Wert von 2,67 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,15) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Konsum (+0,62%), Immobilien (+0,56%) und Versicherungen (+0,37%). Am deutlichsten unter Druck stand der Sektorindex für die Banken (-4,32%) nach Bekanntgabe tiefgreifender Umbaupläne bei der Deutschen Bank. Pharma & Healthcare (-0,92%) sowie Industrie (-0,65%) lagen ebenfalls schwach im Markt. Spitzenreiter im DAX war adidas mit einem Plus von 1,02 Prozent. Vonovia und Wirecard legten um 0,67 respektive 0,59 Prozent zu. Die rote Laterne hielt die Deutsche Bank mit einem Kursrutsch von 5,39 Prozent. Merck und Bayer verloren 1,87 und 1,12 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke mit einem Abschlag von 0,43 Prozent bei 26.806 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 endete 0,70 Prozent schwächer bei 7.786 Zählern. 61 Prozent der Werte an der NYSE schlossen mit negativen Vorzeichen. Das Abwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. 121 neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Immobilienwerte und Versorger am stärksten gesucht. Die deutlichsten Verluste waren bei Rohstoffwerten und Kommunikationsdienstleistern zu beobachten.

Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar seinen Kursaufschwung fort. Der Dollar-Index legte bis zum Ende des New Yorker Handels um 0,25 Prozent auf ein 3-Wochen-Hoch bei 97,41 Punkten zu. EUR/USD notierte 0,12 Prozent schwächer auf einem 3-Wochen-Tief bei 1,1211 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fiel der Austral-Dollar durch Stärke auf, während Yen und Franken zur Schwäche neigten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise verlor 0,19 Prozent auf 421,54 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 0,48 Prozent auf 63,92 USD. Gold notierte mit einem Abschlag von 0,19 Prozent bei 1.397 USD (1.245 EUR).

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,37 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,37 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,03 Prozent tiefer bei 173,30 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um einen Basispunkt auf 2,05 Prozent zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,37 Prozent auf 158,76 Punkte.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Von der Unternehmensseite dürfte sich der Fokus auf die Aktie von BASF richten. Der Chemiekonzern hatte gestern Abend eine Gewinnwarnung veröffentlicht, die die Aktie im nachbörslichen Handel rund 5,5 Prozent absacken ließ.

Produktidee: Faktor-Zertifikate
WKN Typ Basiswert Merkmale
CJ8GX0 Long BASF SE Faktor: 4
CJ7RE5 Short BASF SE Faktor: -4
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