Marktüberblick

Marktüberblick: BASF nach schwachem Ausblick unter Druck

Am deutschen Aktienmarkt hielten sich die Anleger zur Wochenmitte im Vorfeld der geldpolitischen Beschlüsse der US-Notenbank zurück. Der DAX schloss 0,10 Prozent tiefer bei 12.822 Punkten. MDAX und TecDAX konnten jedoch um 0,30 Prozent und 0,72 Prozent zulegen. In den drei genannten Indizes gab es 59 Gewinner und 38 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 64 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 70,2 Millionen Aktien (Vortag: 58,1) im Wert von 2,66 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,99). Stärkste Sektoren waren Immobilien und Software. Am schwächsten präsentierten sich Banken, Chemieaktien und Automobilwerte. Wirecard sprang an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 13,21 Prozent. Deutsche Wohnen und FMC verbuchten dahinter Aufschläge von 2,66 und 2,23 Prozent. BASF sackte nach der Vorlage der Quartalszahlen um 4,89 Prozent ab und belegte damit den letzten Platz auf dem Indextableau. Marktteilnehmer störten sich vor allem an einer schwachen Unternehmensprognose für das laufende Quartal. VW und BMW verloren 2,93 und 2,52 Prozent. Deutsche Bank notierte nach Zahlen 2,50 Prozent tiefer.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Industrial um 0,60 Prozent auf 26.540 Punkte vor. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,23 Prozent auf 10.663 Zähler. Stützend wirkte, dass die US-Notenbank Fed ihre Bereitschaft bekräftigte, die US-Wirtschaft falls erforderlich mit weiteren Stimulierungsmaßnahmen zu stützen. 79 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 123 neuen 52-Wochen-Hochs standen 13 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren konnten zulegen. Am kräftigsten fielen die Gewinne bei Energiewerten und Immobilientiteln aus.

Am Devisenmarkt litt der US-Dollar unter den taubenhaften Aussagen der US-Notenbank und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,48 Prozent schwächer auf einem 2-Jahres-Tief bei 93,31 Punkten. Stark gesucht war derweil der Euro. EUR/USD zog um 0,62 Prozent auf 1,1788 USD an und markierte damit ein 2-Jahres-Hoch.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,59 Prozent auf 343,37 Punkte. Die Ölpreise profitierten von einem viel stärker als erwarteten Rückgang der US-Rohöllagerbestände. Brent-Öl verteuerte sich um 1,22 Prozent auf 44,14 USD. Der Preis für US-Erdgas zog um 2,74 Prozent auf 1,92 USD an. Comex-Kupfer stieg um 0,53 Prozent auf 2,93 USD. Gold handelte 1,02 Prozent fester auf einem Rekordhoch bei 1.965 USD (1.672 EUR). Silber notierte gut behauptet bei 24,32 USD. Platin und Palladium mussten derweil Verluste von 2,57 und 5,83 Prozent hinnehmen.

Am Rentenmarkt sank die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,53 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend einen Basispunkt höher bei minus 0,51 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem lustlosen Geschäft 0,11 Prozent tiefer bei 177,03 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um einen Basispunkt nach auf 0,58 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,32 Prozent auf 167,72 Punkte.

Heute stehen von der Makroseite die BIP-Daten aus Deutschland und den USA sowie die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe im Fokus. Daneben haben die Anleger eine Flut an Quartalszahlen zu verdauen. Unter anderem berichten Fresenius SE, FMC, Heidelbergcement, Volkswagen und Linde über ihren Geschäftsverlauf. Nach US-Börsenschluss öffnen die Tech-Giganten Amazon, Alphabet, Facebook und Apple ihre Bücher.

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