Marktüberblick

Marktüberblick: BASF-Aktie nach Zahlen abgestraft

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich bei dünner Nachrichtenlage mit Zugewinnen aus einer freundlichen Handelswoche. Der DAX schloss nach einem impulslosen Handel 0,06 Prozent fester bei 13.051 Punkten. Auf Wochensicht summierte sich das Plus beim Leitindex damit auf 2,85 Prozent. MDAX und TecDAX verbuchten am Berichtstag Aufschläge von 0,60 und 1,19 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 55 Gewinner und 42 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog indes mit 67 Prozent. Im DAX wechselten 58,9 Millionen Aktien (Vortag: 64,0) im Wert von 2,77 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,10) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel und Technologie. Am schwächsten präsentierten sich Bauwerte und Automobiltitel. Die Aktie von Delivery Hero belegte mit einem Kurssprung um 3,67 Prozent ohne Nachrichten die DAX-Spitze. Infineon und adidas folgten mit Aufschlägen von 2,51 und 1,87 Prozent. Henkel notierte nach einem besser als befürchteten Gewinn-Ausblick für 2020 1,39 Prozent fester. BASF stürzte am Indexende um 3,77 Prozent ab. Hier belasteten schwache Quartalszahlen und ein enttäuschender Ausblick. Covestro büßte nach Zahlen 0,97 Prozent ein. Im MDAX markierte Zalando nach einer erneuten Anhebung der Jahresprognose ein neues Rekordhoch und schloss 3,18 Prozent fester.

An der Wall Street wurden die Kurse weiterhin von der Hoffnung auf die Verabschiedung eines billionenschweren Konjunkturpaketes gestützt. Der Dow Jones Industrial kletterte bis zur Schlussglocke um 0,56 Prozent auf 28.587 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte um 1,51 Prozent auf 11.726 Punkte vor. 49 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus und 47 Prozent im Minus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 52 Prozent. Es gab 179 neue 52-Wochen-Hochs und 17 Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Technologietitel und zyklische Konsumwerte am stärksten gesucht. Gegen den Trend standen Energiewerte und Immobilientitel unter Druck.

Am Devisenmarkt musste der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen Abschläge hinnehmen. Als Belastungsfaktoren wirkten die Aussicht auf ein Konjunkturpaket sowie die erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Sieg des demokratischen Herausforderers Joe Biden bei den US-Präsidentschaftswahlen am 3. November. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,51 Prozent schwächer bei 93,06 Punkten. EUR/USD stieg um 0,56 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 1,1824 USD und überwand damit die zuletzt deckelnde 50-Tage-Linie. Stark gesucht war der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise legte um 0,42 Prozent auf 360,57 Punkte zu und markierte damit ein neues 7-Monats-Hoch. Brent-Öl gab um 1,13 Prozent auf 42,85 USD nach. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,34 Prozent nach oben auf 2,74 USD. Comex-Kupfer notierte 1,33 Prozent fester bei 3,08 USD. Deutlich nach oben ging es dank des schwächeren Dollars mit den Edelmetallen. Gold stieg um 1,64 Prozent auf 1.926 USD (1.631 EUR). Silber, Platin und Palladium verbuchten Aufschläge von 2,51 bis 5,16 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,55 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete einen Basispunkt tiefer bei minus 0,54 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent höher bei 174,69 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 0,79 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,44 Prozent fester bei 176,12 Punkten.

Heute stehen keine relevanten Makrodaten zur Veröffentlichung an. Auf Interesse könnte ein Interview mit EZB-Präsidentin Lagarde auf der virtuellen Jahrestagung von Weltbank und IWF stoßen. Der US-Anleihemarkt bleibt aufgrund eines Feiertages geschlossen.

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