Marktüberblick

Marktüberblick: Banken gesucht

Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich mit Verlusten ins Wochenende. Ein besser als erwartet ausgefallener US-Arbeitsmarktbericht wurde von den Anlegern weitgehend ignoriert. Der DAX verlor 1,64 Prozent auf 12.843 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 1,17 und 1,89 Prozent ein. In den drei genannten Indizes gab es 32 Gewinner und 65 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 94,3 Millionen Aktien (Vortag: 81,7) im Wert von 4,13 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,94). Stark gesucht war der Bankensektor. Hier beflügelte Konsolidierungsphantasie, die durch Fusionsgespräche zwischen den beiden spanischen Banken Caixabank und Bankia angetrieben wurde. Daneben konnte auch der Automobilsektor Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten abwärts tendierten Immobilienaktien, Versorger und Softwaretitel. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 3,20 Prozent. Covestro und Continental legten dahinter um 2,53 beziehungsweise 1,16 Prozent zu. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Vonovia mit einem Kursrutsch um 6,37 Prozent. Die Aktie litt unter einer Kapitalerhöhung. Deutsche Wohnen und RWE verloren 5,86 und 4,37 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow 0,56 Prozent tiefer bei 28.133 Punkten. Für den von Technologieaktien geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,26 Prozent abwärts auf 11.622 Zähler. 58 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. 32 neuen 52-Wochen-Hochs standen 21 Tiefs gegenüber. Gesucht waren Finanzwerte und Industrieaktien. Die größten Verluste auf Sektorenebene waren bei Kommunikationsdienstleistern und Technologiewerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index nach zwischenzeitlich kräftigeren Aufschlägen zum Ende des New Yorker Handels noch 0,15 Prozent fester auf einem Wochenhoch bei 92,97 Punkten. Der Euro tendierte gegenüber fast allen anderen Hauptwährungen schwächer. EUR/USD handelte 0,11 Prozent tiefer bei 1,1838 USD. Stark gesucht war der Kanada-Dollar, während der Franken durch deutliche Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel den dritten Tag in Folge um 1,07 Prozent auf 347,10 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich mit Nachfragesorgen um 3,20 Prozent auf 42,66 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 4,06 Prozent nach oben auf 2,59 USD. Comex-Kupfer legte um 2,92 Prozent auf 3,06 USD zu. Gold notierte 0,18 Prozent tiefer bei 1.934 USD (1.633 EUR). Silber handelte 0,61 Prozent schwächer bei 26,71 USD. Platin und Palladium verteuerten sich derweil um 0,97 und 0,93 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,49 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte um zwei Basispunkte auf minus 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach drei Plustagen in Folge 0,27 Prozent tiefer bei 176,43 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang nach den robusten Arbeitsmarktdaten um neun Basispunkte auf 0,72 Prozent nach oben.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,01 Prozent tiefer bei 171,30 Punkten. Chinesische Exportdaten fielen etwas schwächer aus als vom Markt erwartet.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Munich Re mit der virtuellen Pressekonferenz zum Rendez-Vous de Septembre. Der US-Aktienmarkt und der US-Anleihemarkt bleiben feiertagsbedingt geschlossen.

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