Marktüberblick

Marktüberblick: Bank-Aktien gesucht

Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart nach einem volatilen Geschäft die negativen Vorzeichen. Der DAX schloss 0,07 Prozent tiefer bei 13.127 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte endete unverändert bei 28.999 Punkten. Für den TecDAX ging es 0,40 Prozent abwärts auf 3.054 Zähler. In den genannten drei Indizes gab es 39 Gewinner und 58 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 55 Prozent. Im DAX wechselten 68,6 Millionen Aktien (Vortag: 70,1) im Wert von 3,13 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,64) den Besitzer. Die jüngste Sektorenrotation hin zu zyklischen Sektoren setzte sich fort. Am stärksten gesucht waren Banken und Industriewerte. Schwäche zeigten hingegen Einzelhandelswerte, Immobilienaktien und Versorger. Deutsche Bank sprang an der DAX-Spitze um 3,50 Prozent auf ein 9-Monats-Hoch nach oben. Siemens und Continental verbesserten sich dahinter um 1,92 und 1,67 Prozent. Das Schlusslicht im Leitindex bildete Delivery Hero mit einem Minus von 4,45 Prozent. Deutsche Wohnen und Vonovia gaben um 3,61 respektive 2,12 Prozent nach.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial um 1,12 Prozent auf 29.591 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verharrte bei 11.906 Zählern. 75 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 83 Prozent. 202 neuen 52-Wochen-Hochs standen zwei neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie (+7,07%) und Finanzwerte (+1,88%). Moderate Abschläge waren bei den Sektoren Immobilien, HealthCare und Technologie zu beobachten.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar nach deutlich besser als erwarteten Markit-Einkaufsmanagerindizes moderat zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,05 Prozent fester bei 92,39 Punkten. EUR/USD gab um 0,12 Prozent auf 1,1841 USD nach. Stark gesucht waren das Pfund Sterling sowie der Kanada-Dollar. Auffällige Schwäche zeigten derweil der Yen sowie der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise gewann 0,97 Prozent hinzu auf 377,48 Punkte und markierte damit ein 9-Monats-Hoch. Brent-Öl verteuerte sich um 1,94 Prozent auf 45,83 USD. Der Preis für US-Erdgas stieg um 2,08 Prozent auf 2,71 USD. Comex-Kupfer verbilligte sich um 0,87 Prozent auf 3,26 USD. Gold gab nach der Verletzung eines bedeutsamen Supports bei rund 1.850 USD um 2,07 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1.834 USD (1.552 EUR) nach. Silber und Platin verloren 3,13 respektive 2,65 Prozent. Palladium konnte gegen den Trend um 1,25 Prozent auf 2.352 USD zulegen.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,58 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte ebenfalls unverändert bei minus 0,58 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,18 Prozent tiefer bei 175,42 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 0,86 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,87 Prozent fester bei 191,13 Punkten und markierte damit ein Rekordhoch. Besonders deutliche Aufschläge von rund 2,5 Prozent zeigte der japanische Nikkei 225 nach dem feiertagsbedingt verlängerten Wochenende. Gegen den Trend büßte der chinesische CSI 300 rund 0,7 Prozent ein.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf den ifo-Geschäftsklimaindex für den November. Experten erwarten im Schnitt für diesen meistbeachteten deutschen Frühindikator einen Rückgang von zuvor 92,7 auf 90,6 Punkte. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von KWS Saat, Rocket Internet und HP (nach US-Börsenschluss). Sixt SE und Deutz hatten gestern nach Börsenschluss Gewinnwarnungen veröffentlicht, so dass die Aktien mit Abschlägen in den Handel starten dürften.

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