Marktüberblick

Marktüberblick: Autowerte im Rallymodus

Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Dienstag die Bullen weiter das Kursgeschehen. Der DAX übersprang erstmals in seiner Geschichte die Marke von 15.000 Punkten. Am Ende notierte der Leitindex 1,28 Prozent fester bei 15.009 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte kletterte um 0,85 Prozent auf 31.728 Punkte. Gegen den Trend verlor der TecDAX 0,10 Prozent auf 3.365 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 68 Gewinner und 27 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Stärkste Sektoren waren Automobile (+3,78%), Transport (+2,07%) und Versicherungen (+1,94%). Schwach präsentierten sich derweil vor allem Bauwerte (-2,62%), Softwaretitel (-0,78%) und Versorger (-0,70%). An der DAX-Spitze haussierte die Volkswagen-Aktie um 4,70 Prozent auf 240,55 EUR. Auf Jahressicht konnte sie um rund 118 Prozent zulegen und gehört damit zu den Werten mit der größten Stärke. BMW, Covestro und Daimler folgten mit Zugewinnen am Berichtstag zwischen 3,03 und 3,74 Prozent. FMC büßte als Schlusslicht ohne Nachrichten 1,25 Prozent ein.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,31 Prozent schwächer bei 33.067 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gab um 0,53 Prozent auf 12.897 Zähler nach. Die Marktbreite zeichnete ein positiveres Bild. 61 Prozent der Werte an der NYSE konnten Zugewinne verbuchen. das Aufwärtsvolumen lag bei 66 Prozent. 119 neuen 52-Wochen-Hochs standen 37 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren lediglich zyklische Konsumwerte, Finanzwerte und Industrietitel gesucht. Besonders schwach tendierten vor allem nicht-zyklische Konsumwerte und Technologieaktien. Gold rutschte an der Comex belastet von gestiegenen Anleiherenditen und einem festen US-Dollar unter die Marke von 1.700 USD und notierte gegen Ende des New Yorker Handels 1,76 Prozent tiefer bei 1.682 USD. Der Greenback wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD fiel um 0,40 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1,1718 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach Konjunkturdaten aus China und Japan uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,47 Prozent tiefer bei 204,05 Punkten. Der chinesische CSI 300 zeigte sich trotz eines deutlich besser als erwarteten Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe besonders schwach. Deutlich aufwärts tendierte hingegen der australische ASX 200. Der S&P Future handelte zuletzt unverändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (14.979) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Verbraucherpreise in der Eurozone sowie auf den Chicagoer Einkaufsmanagerindex. Daneben stellt US-Präsident Joe Biden das Investitionsprogramm über 3 Billionen USD vor. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Varta, Home24 und Walgreens Boots Alliance. Impulse für die Ölpreise könnten sich von der Sitzung des gemeinsamen Ausschusses von OPEC+ ergeben.

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