Marktüberblick

Marktüberblick: Automobilwerte führen Talfahrt an

Der deutsche Aktienmarkt setzte seinen Abschwung zum Wochenausklang beschleunigt fort. Vor allem konjunktursensible Werte standen unter Druck. Die Sorgen vieler Marktteilnehmer vor einer möglichen Rezession erhielten mit enttäuschend ausgefallenen Einkaufsmanagerindizes neue Nahrung. Daneben belasteten Gewinnwarnungen auf der Unternehmensebene sowie die anhaltende Rally bei den Anleiherenditen. So kletterte die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf ein 11-Jahres-Hoch bei 2,03 Prozent. Der DAX sackte in dieser Gemengelage um 1,98 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 12.284 Punkten ab. Auf Wochensicht verlor er 3,59 Prozent. MDAX und TecDAX büßten am Berichtstag 3,12 beziehungsweise 1,72 Prozent ein. Der Abverkauf war breit angelegt. In den drei genannten Indizes gab es lediglich neun Gewinner und 90 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug satte 97 Prozent. Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am schwächsten präsentierten sich Automobilwerte (-4,35%), Banken (-4,31%) und Transportwerte (-3,87%). Der Volatilitätsindex VDAX-NEW brach aus einer mehrwöchigen Handelsspanne nach oben aus. Er zog um 2,17 auf 30,82 Punkte an. Symrise (+2,27%) profitierte an der DAX-Spitze von einer Kaufempfehlung. Continental rutschte als Schlusslicht im Leitindex um 9,02 Prozent ab. Hier belastete ein Medienbericht zusätzlich, wonach der Zulieferer über mehrere Jahre Autokonzerne mit verunreinigten Teilen für Klimaanlagen beliefert habe. Abseits der ersten Börsenliga brachen Hypoport (-45,98%) und Varta (-34,18%) nach Gewinnwarnungen massiv ein. Jungheinrich (+3,50%) erfreute derweil seine Anleger mit einer Anhebung der Prognose.

An der Wall Street ging es für den Dow Jones Industrial um 1,62 Prozent abwärts auf ein 2-Jahres-Tief bei 29.590 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 1,66 Prozent auf 11.311 Zähler und näherte sich damit seinem Juni-Tief deutlich an. 85 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 90 Prozent. Es gab acht neue 52-Wochen-Hochs und 1.106 Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich auf. EUR/USD fiel um 1,42 Prozent auf ein 20-Jahres-Tief bei 0,9687 USD. Das Pfund Sterling brach zum Greenback nach Steuersenkungsplänen der britischen Regierung auf ein 37-Jahres-Tief ein. Nach zwischenzeitlicher Markierung eines 12-Jahres-Hochs (3,81%) gab die Rendite zehnjähriger US-Treasuries um einen Basispunkt auf 3,69 Prozent nach. Gold verbilligte sich an der Comex belastet vom starken Dollar um 1,52 Prozent auf ein 2-Jahres-Tief bei 1.656 USD. Rohöl der US-Sorte WTI sackte mit den Rezessionssorgen um 5,69 Prozent auf 78,74 USD ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,48 Prozent tiefer bei 142,94 Punkten. Besonders schwach zeigten sich der koreanische Kospi und der japanische Nikkei 225. Gegen den Trend freundlich tendierten der chinesische CSI 300 und der Hang Seng in Hongkong. Der S&P Future notierte zuletzt 0,64 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (12.201) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick auf den ifo-Geschäftsklimaindex für September. Die Konsensschätzung lautet auf einen Rückgang von zuvor 88,5 auf 87,1 Punkte.

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