Marktüberblick

Marktüberblick: Ausverkauf bei Technologieaktien

Der deutsche Aktienmarkt stand am Donnerstag nach anfänglichen Kursgewinnen deutlich unter Druck. Auf der Anlegerstimmung lastete ein Ausverkauf bei den Technologiewerten an der Wall Street. Der DAX schloss 1,40 Prozent tiefer bei 13.058 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 2,40 und 4,15 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 24 Gewinner und 74 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Im DAX wechselten 81,7 Millionen Aktien (Vortag: 80,8) im Wert von 3,86 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,79) den Besitzer. Schwächste Sektoren waren Einzelhandel, Technologie und Software. Lediglich der Automobilsektor konnte sich gegen den Negativtrend stemmen. Covestro zog an der DAX-Spitze um 2,17 Prozent an. Volkswagen und Continental folgten mit Zugewinnen von 1,73 respektive 1,35 Prozent. Delivery Hero bildete mit einem Abschlag von 7,90 Prozent das Schlusslicht. Infineon und HeidelbergCement gaben um 4,82 und 4,44 Prozent nach.

An der Wall Street endete der Dow 2,77 Prozent tiefer bei 28.293 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 brach um 5,22 Prozent auf 11.771 Punkte ein, was Händler auf Gewinnmitnahmen und der mittlerweile ambitionierten fundamentalen Bewertung bei den Technologieaktien zurückführten. 78 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Es gab 44 neue 52-Wochen-Hochs und 14 Tiefs. Alle Sektorenindizes verbuchten Abschläge. Der Technologiesektorindex wies ein Minus von 5,70 Prozent auf und hielt damit die rote Laterne.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index 0,10 Prozent fester bei 92,78 Punkten. EUR/USD handelte unverändert bei 1,1854 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren der Franken sowie der Yen als sichere Häfen am stärksten gesucht. Am schwächsten tendierten die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise verlor 0,81 Prozent auf 350,85 Punkte. Brent-Öl gab um 1,04 Prozent auf 43,97 USD nach. Der Preis für US-Erdgas handelte nach den wie vom Markt erwartet ausgefallenen Lagerbestandsdaten unverändert bei 2,49 USD. Comex-Kupfer sackte um 1,62 Prozent auf 2,97 USD ab. Gold notierte 0,33 Prozent schwächer bei 1.938 USD (1.629 EUR). Silber und Platin verzeichneten Abgaben von 2,19 und 1,27 Prozent. Palladium konnte gegen den Trend um 2,66 Prozent auf ein 5-Wochen-Hoch bei 2.328 USD zulegen.

Am Rentenmarkt gab die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,48 Prozent nach. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen büßte zwei Basispunkte auf minus 0,49 Prozent ein. Der Euro-Bund-Future kletterte den dritten Tag in Folge um 0,10 Prozent auf ein Wochenhoch bei 176,90 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um drei Basispunkte auf 0,63 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index sank um 1,38 Prozent auf 171,24 Punkte.

Heute richtet sich der Blick auf die Juli-Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie sowie auf die US-Arbeitsmarktdaten für August. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen von Voltabox. Die Vonovia-Aktie dürfte von einer gestern Abend bekannt gegebenen Kapitalerhöhung belastet werden.

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