Marktüberblick

Marktüberblick: Airbus profitiert von Großauftrag

Zur Wochenmitte dominierten am deutschen Aktienmarkt ganz klar die positiven Vorzeichen. Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg kommen sich die Streitparteien USA und China im Handelskonflikt ungeachtet jüngster Dissonanzen näher. Die Anleger spekulierten daraufhin darauf, dass es doch noch vor dem drohenden Inkrafttreten neuer Strafzölle gegen China am 15. Dezember zu einem sogenannten Phase-1-Deal und damit zu einer Entspannung kommen könnte. Der DAX schloss vor diesem Hintergrund 1,16 Prozent fester bei 13.141 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 1,27 und 1,22 Prozent zu. Die Marktbreite gestaltete sich sehr positiv. In den drei genannten Indizes gab es 83 Gewinner und 16 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 92 Prozent. Im DAX wechselten 68,4 Millionen Aktien (Vortag: 87,0) im Wert von 3,02 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,27) den Besitzer. Alle Sektoren konnten Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten aufwärts tendierten Banken, Industriewerte und Einzelhandelstitel. Bayer, Deutsche Bank und MTU stiegen als stärkste DAX.-Werte nachrichtenlos zwischen 2,01 und 2,43 Prozent. Vonovia hielt mit einem Minus von 0,94 Prozent die rote Laterne. Im MDAX stand Airbus mit einem Kursanstieg um 3,06 Prozent im Fokus. Die Aktie profitierte davon, dass United Airlines 50 Langstreckenflugzeuge beim Konzern geordert hat.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Industrial um 0,53 Prozent auf 27.650 Punkte vor. Der Nasdaq 100 kletterte um 0,50 Prozent auf 8.297 Zähler. 67 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. Es gab 72 neue 52-Wochen-Hochs und 14 neue Tiefs. Alle Sektoren konnten zulegen. Mit Abstand am stärksten gesucht waren Energiewerte dank haussierender Ölpreise.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels 0,11 Prozent tiefer bei 97,61 Punkten. EUR/USD gab um 0,04 Prozent auf 1,1077 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen werteten das Pfund Sterling sowie der Kanada-Dollar deutlich auf, während die als sichere Häfen geltenden Devisen Yen und Franken unter Druck standen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 1,95 Prozent auf 418,74 Punkte. Brent-Öl sprang um 3,58 Prozent auf 63,00 USD. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,39 Prozent auf 2,6595 USD. Gold gab um 0,27 Prozent auf 1.480 USD (1.331 EUR) nach. Silber und Platin sackten um 1,93 und 1,48 Prozent ab. Palladium setzte hingegen seine Rally mit einem Anstieg um 1,04 Prozent auf ein Rekordhoch bei 1.843 USD fort.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf minus 0,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog um drei Basispunkte auf minus 0,32 Prozent an. Der Euro-Bund-Future verabschiedete sich 0,22 Prozent tiefer bei 170,70 Punkten aus dem Handel. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um fünf Basispunkte auf 1,77 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh mit der gestiegenen Hoffnung auf einen zeitnahen Abschluss eines Handelsabkommens zwischen den USA und China auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,51 Prozent auf 164,02 Punkte.

Heute stehen die Oktober-Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie im Blickpunkt.

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