Marktüberblick

Marktüberblick: adidas senkt Margen-Prognose

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenschluss klar die roten Vorzeichen. Belastet wurde er von steigenden Rezessionssorgen und einer Fortsetzung des Höhenflugs bei den Anleiherenditen. Der DAX büßte 1,64 Prozent auf 13.674 Punkte ein. Auf Wochensicht gab er um 3,01 Prozent nach. MDAX und TecDAX zeigten am Berichtstag Abschläge von 2,07 beziehungsweise 2,48 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 15 Gewinner und 84 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnten lediglich Automobilwerte (+0,99%) und Technologietitel (+0,17%) zulegen. Am schwächsten tendierten Softwareaktien (-3,50%) und Medienwerte (-2,83%). Henkel verbesserte sich als stärkster DAX-Wert um 3,06 Prozent. Mercedes-Benz, BMW und Continental folgten mit Kursgewinnen von 1,29 bis 1,77 Prozent. Die rote Laterne hielt Symrise mit einem Minus von 6,36 Prozent. Delivery Hero gab um 4,61 Prozent nach. Vonovia notierte 4,54 Prozent schwächer. Der Sportartikelhersteller adidas (-3,65%) hatte bei der Vorlage seiner Quartalszahlen mit Blick auf die Auswirkungen der Covid-19-Lockdowns in China seine Margenprognosen für das laufende Jahr gesenkt und erwartet bei Umsatz und Gewinn nur noch den unteren Rand der Prognose zu erreichen.

An der Wall Street ging es nach soliden Arbeitsmarktdaten für den April ebenfalls weiter abwärts. Der Dow Jones Industrial schloss 0,30 Prozent tiefer bei 32.899 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,22 Prozent abwärts auf ein neues Jahrestief bei 12.694 Zählern. 67 Prozent der Werte an der NYSE endeten im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen betrug 68 Prozent. Es gab 28 neue 52-Wochen-Hochs und 616 Tiefs. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um sieben Basispunkte auf ein 4-Jahres-Hoch bei 3,12 Prozent. Der US-Dollar konnte gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen zulegen. Der Dollar-Index markierte im Tagesverlauf ein 20-Jahres-Hoch. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels unverändert bei 1,0538 USD. Zwischenzeitlich belastet wurde die Gemeinschaftswährung von enttäuschend schwachen Produktionsdaten aus Deutschland. Gold verteuerte sich an der Comex um 0,38 Prozent auf 1.883 USD. Der Preis für Rohöl der US-Sorte WTI kletterte um 1,39 Prozent auf 109,77 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet von den negativen Vorgaben auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,51 Prozent tiefer bei 161,71 Punkten. Besonders deutlich unter Druck stand der japanische Nikkei 225. Die Börse in Hongkong blieb feiertagsbedingt geschlossen. Von der konjunkturellen Seite standen die Daten zur chinesischen Handelsbilanz im April im Fokus. Die Exporte aus der zweitgrößten Volkswirtschaft stiegen um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr (Konsensschätzung: +2,7%) und damit so schwach wie seit Juni 2020 nicht mehr. Die Importe zeigten sich unverändert (Konsensschätzung: -3,0%). Der S&P Future notierte zuletzt 1,05 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (13.545) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den sentix-Konjunkturindex für den Mai. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von InfineonHochtief und BioNTech.

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