Marktüberblick

Marktüberblick: adidas nach Zahlen schwach

Der deutsche Aktienmarkt konnte am Dienstag weitere Zugewinne verbuchen. Er profitierte weiterhin von den jüngsten Fortschritten in der Covid-19-Impfstoffentwicklung sowie vom Wahlsieg von Joe Biden in den USA. Der DAX schloss 0,51 Prozent fester bei 13.163 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte rückte um 0,68 Prozent auf 27.985 Punkte vor. Gegen den Trend büßte der TecDAX 1,15 Prozent auf 2.941 Zähler ein. In den drei genannten Indizes gab es 52 Gewinner und 46 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 142,5 Millionen Aktien (Vortag: 189,3) im Wert von 7,08 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,77). Mit Blick auf die Sektorenperformance hatten Automobile, Versicherungen, Banken und Industriewerte die Nase vorne. Am schwächsten präsentierten sich Technologiewerte, Konsum und Transport. MTU sprang an der DAX-Spitze um 5,48 Prozent nach oben. Volkswagen und Munich Re verbesserten sich dahinter um 5,27 und 4,87 Prozent. Als Schlusslicht im Leitindex sackte adidas nach der Vorlage der Geschäftszahlen um 5,79 Prozent ab. Als Enttäuschung empfanden Anleger vor allem den Ausblick des Sportartikelkonzerns auf das vierte Quartal. Deutsche Post gab ebenfalls nach Zahlen um 4,35 Prozent nach. Der Logistik-Dienstleister galt als Profiteur der Corona-Pandemie.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,90 Prozent fester bei 29.421 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 sank derweil um 1,74 Prozent auf 11.624 Punkte. 65 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 60 Prozent. 68 neuen 52-Wochen-Hochs standen zehn Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie, nicht-zyklischer Konsum und Industrie. Deutlich unter Druck aufgrund der Impfstoff-Euphorie blieb der Technologiesektor, da hier zahlreiche Corona-Profiteure versammelt sind.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels kaum verändert bei 92,80 Punkten. EUR/USD gab um 0,07 Prozent auf 1,1805 USD nach. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war das Pfund Sterling stark gesucht, während der Kanada-Dollar und der Franken abwerteten.

Der S&P GSCI Rohstoffindex zog um 2,12 Prozent auf 368,94 Punkte an. Brent-Öl verteuerte sich mit der gestiegenen Risikofreude um 2,90 Prozent auf 43,63 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,53 Prozent nach oben auf 2,96 USD. Comex-Kupfer handelte wenig verändert bei 3,15 USD. Gold rückte um 1,00 Prozent vor auf 1.873 USD (1.587 EUR). Silber und Platin zogen um 2,23 respektive 2,13 Prozent an.

Am Rentenmarkt sprang die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um 13 Basispunkte auf minus 0,51 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen lag am Abend drei Basispunkte höher auf einem 2-Monats-Hoch bei minus 0,49 Prozent. Der Euro-Bund-Future gab um 0,23 Prozent auf 174,12 Punkte nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verbesserte sich um zwei Basispunkte auf ein 8-Monats-Hoch bei 0,98 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend fester. Der MSCI Asia Pacific Index handelte mit einem Aufschlag von 0,93 Prozent bei 185,06 Punkten. Stark unter Druck standen chinesische Tech-Aktien wie Alibaba, Tencent, Xiaomi und JD.com mit Blick auf eine möglicherweise strengere staatliche Regulierung.

Heute stehen keine relevanten Konjunkturdaten auf der Agenda. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von E.ON, Continental und Bechtle.

Produktidee: Faktor-Optionsscheine
WKNTypBasiswertMerkmale
SB0CFWLongadidas Faktor: 4
SR8WEDShortadidas Faktor: -4
Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform.
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